Kräuter fordert erneut die Freigabe von Forstwegen für Radfahrer

Wien (SK) SPÖ-Abgeordneter Günther Kräuter kritisierte Donnerstag Sportministerin Riess-Passer und die ÖVP auf das Schärfste: "Seit dem positiven Expertenhearing im vergangenen Jahr wird die Freigabe der Forstwege für Mountainbiker immer wieder verzögert. Die kurzfristige Absage der heutigen Beratungen im zuständigen Parlamentsausschuss ist ein neuer Höhepunkt der Verzögerungstaktik der Regierungsparteien." ****

Jetzt am Beginn der Mountainbikesaison bestand unter hunderttausenden radfahrbegeisterten Menschen in Österreich die begründete Hoffnung, dass FPÖ und ÖVP endlich dem ausgewogenen Vorschlag der Sozialdemokratie, eine Freigabe der Forstwege ab 1,5 Meter Breite mit einer geschickten Klärung der Haftungsfrage der Grundbesitzer, folgen würden.

Kräuter: "Die Öffentlichkeit wird empört auf das Versteckspiel der Regierungsparteien reagieren. Auf der einen Seite werden dem Steuerzahler jährlich hunderte Millionen Schilling für die Errichtung und Erhaltung von Forstwegen unfreiwillig aus der Tasche gezogen, auf der anderen Seite wird Radfahrern die Benützung von Forststraßen verwehrt, auf denen Schwerfahrzeuge und Jagdlimousinen fahrtberechtigt sind."

Abschließend fordert Kräuter Sportministerin Riess-Passer auf, als Vorsitzende des Exekutivkomitees für die Ausrichtung der Mountainbike WM 2002 in Kaprun sofort zurückzutreten: "Eine Ministerin, die der sportbegeisterten Jugend das Radfahren auf maßgeblich mit Steuermitteln finanzierten Forststraßen verbietet, hat jegliche Berechtigung verloren, sich bei internationalen Radsport -Großereignissen ins Rampenlicht der Öffentlichkeit zu drängen", schloss Kräuter. (Schluss) ns/mp

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