EIB-MITTEL FÜR KLEINE UND MITTLERE INFRASTRUKTURPROJEKTE

Wien (OTS) - Im Rahmen ihrer Aufgabe, die Entwicklung von kleinen und mittleren Infrastrukturprojekten in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Wohnungsbau, rationelle Energienutzung und Umweltschutz in Förderungsgebieten - einschließlich der Grenzlandregionen - zu unterstützen, vergibt die Europäische Investitionsbank (EIB) ein erstes Globaldarlehen (Kreditlinie) von 50 Mio. Euro an die Kommunalkredit Austria AG (KA).

Seit 1995 hat die EIB in Österreich ein umfangreiches Netz für Globaldarlehen - mit den bekanntesten Finanzinstituten als Partner -aufgebaut. Die EIB ist das Finanzierungsinstitut der Europäischen Union und hat im abgelaufenen Jahr insgesamt 735 Mio. Euro für Projekte in Österreich bereitgestellt, knapp die Hälfte davon in Form von Globaldarlehen.

Anlässlich der Vertragsunterzeichnung mit der Kommunalkredit in Wien, sagte der für Österreich zuständige EIB-Vizepräsident Ewald Nowotny: "Globaldarlehen der EIB erlauben es, die finanziellen Möglichkeiten der EIB mit den Kontakten und Kenntnissen der örtlichen Gegebenheiten der zwischengeschalteten Finanzinstitute zu kombinieren. Das Globaldarlehen an die Kommunalkredit könnte insbesondere im Rahmen des Sonderprogrammes für die an Beitrittsländer grenzenden Regionen eine wichtige Rolle spielen. Ein solches Programm wurde von der österreichischen Regierung vorgeschlagen und wird derzeit noch von der EU-Kommission und der EIB ausgearbeitet."

Als Spezialbank finanziert die Kommunalkredit schwerpunktmäßig Infrastruktur-projekte öffentlicher und halböffentlicher Träger und zählt zu den führenden Partnern österreichischer Gebietskörperschaften.

Kommunalkredit-Vorstandsvorsitzender Dr. Reinhard Platzer: "Die besondere Rolle, die die Kommunalkredit gemeinsam mit der EIB in Zentraleuropa spielen kann, liegt in den bereits bestehenden Kontakten zu den in diesen Ländern tätigen Umweltfonds. Diese sind dort gegenwärtig die wichtigsten Financiers der Gemeinden." Weiters plant die Kommunalkredit, über Akquisitionen in diesen Ländern präsent zu sein, um bei deren Aufbau der kommunalen Infrastrukturfinanzierung mitwirken zu können. Über eine Beteiligung an der Prvá Komunálna Banka in der Slowakei verfügt die Kommunalkredit dort bereits über einen Marktanteil von 75 %.

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Für die EIB:
Max Messner, Pressesprecher für Österreich und Mittel- und Osteuropa, Tel.: + 352/4379-3150, Fax-DW: 3188 bzw. 3189

Für die Kommunalkredit:

Cornelia Schragl-Kellermayer, Leitung Marketing & Kommunikation, Tel.: + 43 (0)1/31 6 31-532, Fax-DW: 99532, c.schragl@kommunalkredit.at, http://www.kommunalkredit.at

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