Wirtschaftsland Niederösterreich: Die Leistungen sind besser als das Image

NÖ Wirtschaftsbund startet Imagekampagne für die Niederösterreichische Wirtschaft

St. Pölten (OTS) - 5000 neue Unternehmen im Jahr, 5,3 Prozent Wirtschaftswachstum und mit 521.000 Beschäftigten ein neuer Job-Rekord. "Diese drei Kennzahlen untermauern die Bedeutung Niederösterreichs für die österreichische Volkswirtschaft", sagt die Wirtschaftsbund Niederösterreich-Landesgruppenobfrau KR Sonja Zwazl. Sie zeigen aber auch, dass Niederösterreich nicht nur aus dem Agrarsektor besteht, so wie es viele Österreicher nach wie vor glauben. Denn 80 Prozent der Österreicher bringen das Bild eines Mähdreschers mit Niederösterreich in Verbindung.

Plakatkampagne des NÖ Wirtschaftsbundes

Doch die Niederösterreicher beweisen eben nicht nur auf dem Gebiet der Landwirtschaft, sondern auch in anderen Wirtschaftsbereichen ihre Kompetenz. Diese Tatsache will auch der Wirtschaftsbund Niederösterreich der Öffentlichkeit klarer machen und startet daher eine landesweite Plakatkampagne. Zwazl: "Unser Ziel ist es, das Image der Niederösterreichischen Wirtschaft zu verbessern und zu zeigen, wie wichtig sie geworden ist." Denn während die Politik die Rahmenbedingungen vorgibt, sind es die einzelnen Unternehmer, die mit zahlreichen Eigeninitiativen neue Möglichkeiten der Beschäftigung schaffen und damit den Wohlstand im größten Bundesland Österreichs sichern, so Zwazl.

Die hervorragenden Eckdaten sprechen für sich:

* Niederösterreich bekommt seit Jahren mehr Unternehmen. Mit rund 5000 Neugründungen im Jahr 2000 hatte Niederösterreich die höchste Gründungsintensität aller neun Bundesländer. Bei einer Statistik der Unternehmensneugründungen seit 1993 liegt Niederösterreich mit insgesamt 29.300 an hervorragender zweiter Stelle. Die Steigerung in den letzten Jahren ist beachtlich. Zum Vergleich: Im Jahr 1995 gab es in Niederösterreich rund 2800 Neugründungen.

* Das Wirtschaftswachstum liegt mit 5,3 Prozent, wie schon in den vergangenen Jahren über dem Bundesdurchschnitt, der zuletzt rund 3,3 Prozent ausmachte.

* Mehr als 521.000 unselbständig Beschäftigte sorgen für einen neuen Job-Rekord. Also der höchste Beschäftigungsstand, den es je in Niederösterreich gab. Und die Zahl steigt weiter. Zudem gab es im Vorjahr 8,8 Prozent weniger arbeitslose Jugendliche.

Natürlich ist laut Zwazl auch in der niederösterreichischen Wirtschaft nicht alles Gold, was glänzt. Denn wie in den anderen Bundesländern auch, beginnen die Unternehmer in Niederösterreich unter einem Facharbeitermangel zu leiden. Bis 2005 soll ja laut einer aktuellen Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts in Österreich einen Bedarf an zusätzlichen 165.000 Arbeitskräften geben.

Bei diesen Prognosen ist es wichtig, dass man versucht, die Menschen länger im Arbeitsleben zu halten und sie nicht in die Frühpensionierung abwandern, betont die WB-Obfrau. Immer-hin liegt ja die Erwerbsquote bei den 55-bis 64-Jährigen in Österreich unter dem EU-Durchschnitt. Eine längere Verweildauer in der Aktivität könnte mit finanziellen Anreizen gelingen. Die Unternehmer werden weiterhin, wie es jetzt schon geschieht, ihre Mitarbeiter umschulen. Doch sie müssen auch von der Politik durch die Möglichkeit, zumindest kurzfristig ausländische Fachkräfte einsetzen zu können, unterstützt werden, fordert Zwazl. Denn nur im Zusammenwirken dieser drei Maßnahmen könne die Niederösterreichische Wirtschaft ihr derzeitiges Leistungsniveau halten oder sogar noch ausbauen.

Ziel ist es, dass Niederösterreich seine wirtschaftlichen Leistungen künftig nicht mehr unter den Scheffel stellt, sondern im Gegenteil, sein Image im In- und Ausland selbstbewusst vermarktet, so die WB-Obfrau. "Niederösterreich ist längst ein starkes Wirtschaftsland geworden", sagt Zwazl abschließend.

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