LSF: VSStÖ für Zwei-Klassen-Gesellschaft

Freifahrt: Pendler werden weiter benachteiligt

Wien (OTS) - Kurz vor den Wiener Wahlen forderten die SP-nahen Studenten die Freifahrt für Studierende in Wien. Halbherzige Unterstützung erhielten sie dabei von Bürgermeister Häupl, der zur Finanzierung der Freifahrt 80 Millionen Schilling vom Bund forderte. "Häupl wußte genau, daß der Bund das nie finanzieren würde. Die Forderung nach der Freifahrt war ein bloßer Wahlkampf-Gag", kritisiert die Bundessprecherin des Liberalen StudentInnen Forum (LSF), Michaela Köberl.

Nun wollen die SP-Studenten ihrem Bürgermeister einen abgeschwächten "Kompromissvorschlag" überreichen, in dem nur Studierende die Freifahrt in Anspruch nehmen könnten, die in Wien hauptgemeldet seien. Der VSStÖ degradiere dadurch die Pendler unter den Studierenden zu Menschen zweiter Klasse. "Die Kollegen vom VSStÖ wollen offensichtlich die Zwei-Klassen-Gesellschaft und betätigen sich als Meldezettel-Keiler für Häupl", so Köberl. Die Studierenden würden dadurch wieder einmal durch die Finger schauen, verlören sie doch durch eine Ummeldung automatisch einen Teil der Studienbeihilfe. Die Freifahrt würden sie aber wohl nie erleben.

"Anstatt die Studierenden nach ihrer Herkunft zu klassifizieren, fordert das LSF den liberalen Bildungsscheck, der Chancengleichheit für alle herstellt", so Köberl abschließend.

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