BRINEK BEGRÜSST ÜBERZEUGENDE ERGEBNISSE AUS DEN UNIVERSITÄREN DIENSTRECHTSVERHANDLUNGEN

Wien, 25. April 2001 (ÖVP-PK) Die mit der neuen Hochschullehrergewerkschafts-Vorsitzenden Andrea Eisenmenger-Pelucha und den zuständigen Regierungsvertretern geführten Verhandlungen zum neuen Hochschullehrer-Dienstrecht haben einen erfreulichen Durchbruch gebracht: für die Universitätsassistentinnen und -assistenten wird es eine durchgängige Karriere geben, das heisst, neben befristeten Dienstverhältnissen kann es künftig auch unbefristete geben, wenn die Universität dies möchte. Aus einem Punktepool kann sie daraus Ressourcen entnehmen. Das führte ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek heute, Mittwoch, im Vorfeld der morgigen parlamentarischen Enquete zur Unireform aus. ****

Einig ist man sich auch geworden, dass für neu Eintretende das Vertragsbedienstetenrecht gelten soll, und dass es durchgängige ProfessorInnen-Karrieren geben soll. Die derzeit im provisorischen Dienstverhältnis Stehenden genießen Vertrauensschutz und sollen bei Habilitation pragmatisiert werden, erläuterte Brinek weiter. Für jene Assistentinnen und Assistenten mit Doktorat, die derzeit im befristeten Dienstverhältnis stehen, gilt der Vertrauensschutz ebenfalls. "Das ist eine erfreuliche Neuerung."

Begrüßenswert ist für Brinek auch, dass die Auslandsaufenthalte für Wissenschafterinnen und Wissenschafter forciert werden, indem die Zeit des Aufenthalts nicht auf die Vertragsdauer angerechnet werden soll. "Ich gehe davon aus, dass auch die Babypause in gleicher Weise nicht in die Vertragsdauer eingerechnet wird - eine Forderung im Sinne der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die ich bereits mehrmals vehement vertreten habe. Damit haben Männer und Frauen die gleichen Chancen, ihre Qualifikationsbiographien fair zu gestalten", schloss Brinek.
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