Hospizarbeit "In Würde und nicht allein sterben"

Onodi: Niederösterreich hat sich für Sterbebegleitung ausgesprochen

St.Pölten (NLK) - Mit vier im Juli startenden und auf eine
Laufzeit von 2,5 Jahren angelegten Pilotprojekten im Rahmen der Palliativmedizin habe sich Niederösterreich klar für den Weg der Sterbebegleitung ausgesprochen, betonte heute Landeshauptmannstellvertreter Heidemarie Onodi bei der Enquete "Schnittstellen ambulant-stationär in der Hospizarbeit" in St. Pölten.

In den vier Pilotprojekten werden drei unterschiedliche Methoden zur Anwendung gelangen. Im Krankenhaus Waidhofen an der Thaya wird die Palliativmedizin als eigene Organisationseinheit mit sechs spezifisch ausgewiesenen Betten betrieben, im Krankenhaus Scheibbs werden vier Betten eingerichtet. In Ergänzung dazu wird in den Krankenanstalten Gmünd und Lilienfeld ein konsiliarisch tätiges Palliativteam tätig werden, dessen Mitglieder in den üblichen Betrieb des Krankenhauses integriert sind.

Die Kosten bezifferte Onodi mit 2,6 Millionen Schilling Investition und 4,7 Millionen Schilling Betriebskosten für Waidhofen an der Thaya, 100.000 Schilling Investition und fünf Millionen Schilling Betriebskosten jährlich für Scheibbs sowie 600.000 Schilling für Gmünd und Lilienfeld. Dazu kommen noch weitere 200.000 Schilling für die Auswertung der laufenden Evaluierung.

Sie sei sehr froh über diese Projekte, die zum einen notwendig für jene Menschen seien, die in ihrem letzten Lebensabschnitt Hilfe bräuchten, zum anderen aber auch bei den Behandelnden ein Umdenken bewirken sollen, so Onodi abschließend.

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