Bier - Immer schon functional food

Wien (OTS) - Gesunde Lebensmittel hat es immer schon gegeben -
jetzt gibt es auch einen Namen dafür: Functional food.

Ein "funktionelles Lebensmittel" kann, laut Definition(1), jedes Lebensmittel sein, das zusätzlich zu seinem ernährungsphysiologischen Wert einen positiven Einfluss auf die Gesundheit, die physische Leistungsfähigkeit oder den Gemütszustand eines Individuums ausübt.

"Functional food" hat zudem "eine bestimmte Funktion im Hinblick auf die Regulation spezifischer Stoffwechselprozesse, wie z.B. Verbesserung der biologischen Abwehrfähigkeit, Prävention ernährungsbedingter Erkrankungen, Rekonvaleszenz von bestimmten Erkrankungen, Einflüsse auf die physische und mentale Verfassung oder Verlangsamung des Alterungsprozesses"(2).

Bier war schon im Mittelalter als gesundes Getränk bekannt. Damals allerdings nicht auf Grund seiner Inhaltsstoffe, sondern weil Bier das einzige selbstgebraute Getränk war, das - in einer Zeit mangelnder Hygiene - zumindest einmal sterilisiert wurde.

Bier ist ein natürliches Produkt aus natürlichen Rohstoffen -Wasser, Gerste, Hopfen und Hefe. Die ernährungsphysiologischen Wirkungen des Bieres sind vielfältig - wie eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen beweist:

So ist Bier zum Beispiel natriumarm, fett- und cholesterinfrei und daher sehr gut für entsprechende Schonkost geeignet.

Wichtige Bestandteile wie Kohlehydrate & Ballaststoffe sind Energielieferanten bzw. wirken der Entstehung einer Reihe von Krankheiten ( z.B. Dickdarmkrebs, Gallensteine, Diabetes) entgegen.

An Vitaminen finden sich vor allem B - Vitamine, die unentbehrlich sind für den Abbau von Alkohol, Eiweißstoffen, Fetten, das Nervensystem stärken und die Bildung der roten Blutkörperchen fördern.

Durch seinen hohen Bestandteil an Wasser - 1L Bier enthält rund 920 ml Wasser - ist Bier auch ein idealer Durstlöscher und in seiner alkoholfreien Form ein schneller Wasser- und Nährstofflieferant für Sportler.

Mineralstoffe und Spurenelemente runden die günstigen Eigenschaften des Bieres schließlich ab. Nennenswert für die Bedarfsdeckung sind hier vor allem Phosphor, Fluorid und Chrom.

Und last but not least kann der oft strapazierte "Bierbauch" nicht auf das Bier zurückzuführen sein. Mit einem niedrigen Kaloriengehalt von 280 kcal./ L für Schankbiere liegt das Hopfengetränk klar unter den Werten von Rot- oder Weißwein (600-800 kcal./L), Sekt (670 - 900 kcal./ L) oder gar Spirituosen (1900- 3300 kcal/ L).

(1) Definition nach Univ.-Prof. Israel Goldberg von der Medizinischen Fakultät der Hebrew University Jerusalem in Goldberg, I.: Preface, in Goldberg, I. (Ed.): Functional Foods - Designer foods, Pharmafoods, Nutraceuticals, Chapman & Hall, New York, 1994

(2) in: "Funktionelle Lebensmittel - 1. Dokumentation zur aktuellen wissenschaftlichen Diskussion - Oktober 2000"; Hrsg. Institut für Lebensmittelwirtschaft und -Information GmbH.; Bonn 2000

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