Rossmann: "Steuervereinfachung muss kommen"

Tourismusbetriebe müssen entlastet werden.

Wien (BMWA/OTS) "Die Vereinfachung des Steuersystems habe für sie Priorität" betonte Staatssekretärin Marès Rossmann gestern Abend anlässlich des "Gastronomie Kongress 2001" des Bundes österreichischer Gastlichkeit (BÖG) in Villach.

Sie rechne damit, dass bis 2003 die Lohnnebenkosten um 15 Milliarden ATS gesenkt werden. Weiters betonte Rossmann, dass es zu einer wesentlichen Verwaltungsvereinfachung kommen müsse. Der Unternehmer solle nach dem "One-Stop Prinzip" alle Verfahren bei einer Behörde erledigen können. In ihrem Bereich seien bereits alle Tourismusförderungen bei der ÖHT konzentriert worden und zum ersten Mal sei auch die Freizeitwirtschaft bei den Förderungen integriert.

Ein wesentliches Ziel sei für Rossmann die Förderung des elektronischen Gästeblattes.

Damit auch Kleinbetriebe Zugang zum Internet bekommen, wird von ihr ab 1. Juli 2001 eine Förderung von bis zu 10 000 ATS umgesetzt.

Das nun auch für Unternehmerinnen zugängliche Kinderbetreuungsgeld sei ein bedeutender Schritt, so die Staatssekretärin. Nun muss auch die "Abfertigung neu" für Dienstnehmer in der Tourismusbranche kommen, damit diese nicht schlechter gestellt seien als die übrigen Arbeitnehmer. Dies vor allem im Hinblick auf die Bedeutung als zweite Säule der Pension, erklärte Rossmann. Die Finanzierung müsse allerdings noch verhandelt werden.

Die Staatssekretärin sprach auch Verbesserungen bei der zukünftigen Tätigkeit der Arbeitsinspektoren an, diese sollten "beratend und nicht strafend" agieren.

"Die Notwendigkeit der Budgetkonsolidierung zur Sicherung des Wohlstandes der kommenden Generationen, verlangt von Allen einen Beitrag, so auch von der Wirtschaft. Dafür muss es aber zu Erleichterungen im Bereich der Steuern und Lohnnebenkosten kommen, wobei die Überschaubarkeit des extrem komplexen Steuerrechtes ein vorrangiges Ziel darstellt.", schloss die Staatssekretärin.

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