Volkshilfe: Wer legal in Österreich lebt, soll auch legal arbeiten dürfen

Weidenholzer: Strassers Initiative ist auch langjährige Forderung der Volkshilfe

Wien (SK) Die Volkshilfe Österreich befürwortet die Initiative zur Zusammenführung von Aufenthalts- und AusländerInnen-Beschäftigungsgesetz, welche von Innenminister Strasser betrieben wird. Volkshilfe-Präsident Josef Weidenholzer erklärte am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Das vom Innenminister angedachte Ziel entspricht auch der langjährigen Forderung der Volkshilfe - wir sind sehr zuversichtlich, dass es hier endlich zu einer konstruktiven Lösung für alle Betroffenen kommen wird" ****

Menschen, die sich legal in Österreich aufhalten, vom Arbeitsmarkt auszuschließen, habe eine Fülle von negativen Folgen: Zum einen könnten nachgezogene Familienangehörige nichts zum Familieneinkommen beitragen, die wirtschaftliche Situation behindere daher in vielen Fällen auch eine rasche Integration der Betroffenen. Die Notwendigkeit eines Zusatzverdienstes treibe viele Betroffene in die Schwarz-Arbeit, mangelndes Einkommen verhindere eine Verbesserung der Wohnsituation und fördere die Gettoisierung. Vorhandene Qualifikationen und Kenntnisse könnten über einen langen Zeitraum nicht angewendet werden und würden verkümmern, so Weidenholzer.

"Dies kann nicht im Sinne einer menschlichen und integrativen Zuwanderungspolitik sein, denn eine solche will Probleme lösen und nicht hervorrufen", so Weidenholzer weiter. Daher bedürfe es einer raschen pragmatischen Lösung. Die Volkshilfe unterstützt dieses integrationspolitische Anliegen voll inhaltlich und ist auch gerne bereit konstruktiv mitzuarbeiten. Weidenholzer abschließend: "Wir hoffen, dass der neu geschaffene Beirat für Asyl- und Migrationsfragen im Innenministerium mit der Bearbeitung dieser Aufgabenstellung betraut wird und werden uns selbstverständlich in den Diskussionsprozess einbringen." (Schluss) hm/mp

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: 01/53427-275

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK/NSK