Neuer ÖBB-General: Linksblock zeigt sich skeptisch

Wien ( OTS ) - "Wir stehen dem neuen Generaldirektor der ÖBB
sehr skeptisch gegenüber, nicht nur deshalb, weil er aus Deutschland kommt, sondern vor allem, weil er sicherlich den Regierungsauftrag zur Dreiteilung der Bundesbahnen und der Vorbereitung auf den Börsengang auf Punkt und Beistrich erfüllen will. Das bedeutet aber Verschlechterungen für die Fahrgäste und weiteren Personalabbau." Das erklärte Johann Slamanig, Mitglied
des Präsidiums und Vorsitzender der Linksblockfraktion (GLB) in
der Eisenbahnergewerkschaft.

Slamanig: "Regierung und Management entfernen sich immer weiter
von der volkswirtschaftlichen Zielstellung der ÖBB und unterwerfen diesen Bereich den Vorgaben der EU und der Konzerne. Das bisherige Management hat unser Unternehmen in eine schwierige Situation gebracht. Eigentlich wäre ein Kurswechsel im Interesse der Fahrgäste und der Bediensteten notwendig. Er ist aber leider nicht in Sicht. Was der frühere Chef der Linzer Verkehrsbetriebe Draxler als SPÖ-Vertrauensmann begonnen hat, soll vom Chef der Berliner Verkehrsbetriebe Rüdiger Vorm Walde fortgesetzt und auf die Spitze getrieben werden.
Fortschrittliche Gewerkschafter müssen da auf der Hut sein."

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