Berger: Europäische Konsumenten lehnen Internet-Autohandel ab

Kommission lässt sich von Konsumentenwünschen nicht beeinflussen

Wien (SK) "Der Handel über das Internet bzw. über Supermärkte wird von allen Alternativen zum bestehenden System des Autohandels am stärksten abgelehnt. Es gibt daher keinen vernünftigen Grund, bestehende Formen des Autovertriebs in Frage zu stellen", erklärte Maria Berger, SPÖ-Abgeordnete im Europäischen Parlament, Mittwoch in Folge einer Dienstag in Brüssel präsentierten Studie. Die Kommission scheine sich von Konsumentenwünschen nicht beeinflussen zu lassen, stelle sie doch die Verlängerung der Gruppenfreistellungsverordnung für Kfz in Frage, kritisierte Berger. Berger: "Bei Konsumentenwünschen befindet sich die Kommission auf Geisterfahrt." ****

Die Gruppenfreistellungsverordnung sei die Basis für die derzeitigen Regeln für Erzeuger und Händler - und hier insbesondere für deren Verpflichtungen gegenüber Konsumenten, präzisierte Maria Berger, Mitglied des für Fragen des Binnenmarkts zuständigen Ausschusses, am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

"Wenn die Kommission diese Verordnung nicht verlängern will, agiert sie an den Wünschen der europäischen Verbraucher vorbei und wird folglich auch im Europäischen Parlament kaum Unterstützung finden", stellte Berger klar.

Die in Brüssel präsentierte Studie offenbarte ansonsten die äußerst hohe Zufriedenheit der europäischen Verbraucher. Sie sehen genügend Wettbewerb zwischen den Erzeugern und den Händlern. Nach wie vor werde beim Autokauf die Kundenbetreuung - auch nach dem Kauf - groß geschrieben. (Schluss) me

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