MORGEN PARLAMENTARISCHE ENQUETE ÜBER DIE UNIVERSITÄTSREFORM Veranstaltung ist für MedienvertreterInnen zugänglich

Wien (PK) - Experten aus dem Ausland und aus Österreich sind als Referenten für eine parlamentarische Enquete zum Thema Universitätsreform nominiert, die morgen, Donnerstag, 25. April, im Parlament stattfindet. Die Veranstaltung ist öffentlich, d.h. für die VertreterInnen der Medien, zugänglich und beginnt um 9 Uhr im Nationalrats-Sitzungssaal.

Die Enquete wird mit einem Referat von Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer zum Thema "Uni-Reform - ein Schwerpunktprojekt der Bundesregierung" eingeleitet. Der Vormittag ist dann Impulsreferaten von mehr als einem Dutzend Experten gewidmet, der Nachmittag der Diskussion.

Im einzelnen sind Referate zu folgenden Themen vorgesehen: Reformen in Deutschland (Univ.Prof. Dr. Klaus Landfried, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz Deutschland). Autonomie-Erfahrungen aus der Schweiz (Prof. Dr. Ulrich Gäbler, Rektor der Universität Basel). Qualitätssicherung, Evaluierung und Schwerpunktsetzung an den Universitäten (Univ.Prof. Dr. Werner Welzig, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften). Die Erwartungen der Wirtschaft an die Universitäts-Absolventen (GD DI Albert Hochleitner, Siemens Österreich). Die Reformnotwendigkeit aus der Perspektive der Naturwissenschaft (Univ.Prof. Dr. Günther Bonn, Universität Innsbruck). Meine Idealvorstellungen einer modernen Universität (Univ.Prof. Dr. Friederike Hassauer, Universität Wien). Dienstrecht neu für moderne Universitäten (Univ.Prof. Dr. Franz Marhold, Universität Graz). Die Rolle der Privatuniversitäten in der Bildungslandschaft der Zukunft (Dr. Christian Joksch, IMADEC University). Die Uni-Reform in Österreich vor dem Hintergrund der europäischen Universitätslandschaft (Univ.Prof. Dr. Johannes Michael Rainer, Universität Salzburg). Die erweiterte Autonomie aus der Sicht der Kunstuniversitäten (Dr. Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst). Vollrechtsfähigkeit und Dienstrecht (ao. Univ.Prof. Dr. Klaus Zelewitz, Universität Salzburg). Universitätsreform - Chancen und Gefahren (Univ.Prof. Dr. Edith Saurer, Universität Wien). Die Universitäten befinden sich im Reformprozess - brauchen wir jetzt eine zweite Reform? (Univ.Prof. Dr. Hans Winkler, Senatsvorsitzender der Universität Innsbruck).

Für die Enquete ist ein erweiterter Teilnehmerkreis vorgesehen: Neben den ReferentInnen 25 Abgeordnete zum Nationalrat (im Verhältnis 9 SPÖ, je 7 FPÖ und ÖVP, 2 Grüne), 9 Bundesräte (4 - 3 -2), vier Vertreter des Wissenschaftsministeriums, je ein Vertreter des Sozial-, des Innovations-, des Wirtschafts-, des Finanzministeriums sowie des Ministeriums für öffentliche Leistung und Sport, der Vorsitzende der Hochschülerschaft, je 1 Vertreter der im Zentralausschuss der ÖH vertretenen Studentenfraktionen, je ein Vertreter von Sozialpartnerorganisationen (Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Industriellenvereinigung, ÖGB, Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern), Experten, die von den Fraktionen im Verhältnis 5 - 4 - 4 - 1 nominiert wurden, der Vorsitzende und die Mitglieder der Rektorenkonferenz, der Vorsitzende des Universitätenkuratoriums, 2 Vertreter des Fachhochschulrates, 2 Vertreter des Vereins Österreichische Fachhochschul-Konferenz, 2 Vertreter der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (Bundessektion Hochschullehrer), 2 Vertreter der Bundeskonferenz der Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren, 2 Vertreter der Bundeskonferenz des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals, je 1 Vertreter des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und des Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft, 2 Vertreter der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, ein Vertreter der Österreichischen Forschungsgemeinschaft, 1 Vertreter der österreichischen Privatuniversitäten, ein Vertreter des Bundesarbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen und 3 Vertreter des Österreichischen Seniorenrates. Den Vorsitz führen der Obmann des Wissenschaftsausschusses, Dr. Martin Graf (F), sowie dessen StellvertreterInnen Dr. Erwin Niederwieser (S), Dr. Gertrude Brinek (V) und Dr. Kurt Grünewald (G).

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