AKNÖ-Konsumentenschützer warnen vor Rechnungen der Firma MCN

Auf Grund eines Computerfehlers werden Kunden doppelt zur Kasse gebeten

Wien (OTS).- Bei den Konsumentenschützern der Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) häufen sich die Anrufe verunsicherter Konsumenten. "Ich hab einen Brief vom Rechtsanwalt bekommen, der mich im Namen der Firma MCN dazu auffordert, die Telefonrechnung vom Februar zu bezahlen. Falls ich nicht bis zu einer bestimmten Frist bezahle, droht man mir mit einer Klage. Dabei hab ich die Rechnung doch längst beglichen." So oder so ähnlich lauten die Anrufe. Michael Dunkl, AKNÖ-Konsumentenschützer, hat mit dem Anwalt der Millenium Communication Network AG (MCN), die sich zur Zeit in einem Ausgleichsverfahren befindet, gesprochen: " Auf Grund eines Computerfehlers hat die Kanzlei falsches Datenmaterial bekommen. Die Folge ist, dass Kunden eine Zahlungsaufforderung zu Rechnungen bekommen, die sie ohnehin schon beglichen haben. Rund 6.000 Personen sind betroffen, davon werden nach Einschätzung des Anwalts etwa 90 Prozent zu Unrecht nochmals zur Kasse gebeten."
Was tut man in einem solchen Fall? Dazu Dunkl: " Wenn Sie einen Brief zur Zahlungsaufforderung bekommen haben, bezahlen Sie nicht voreilig, um etwaigen Problemen aus dem Weg zu gehen. Überprüfen Sie ganz genau, ob sie die Zahlung vorgenommen haben. Wenn ja, dann schicken Sie einen eingeschriebenen Brief an die Kanzlei, dem Sie eine Kopie des Zahlungsbelegs beilegen." Komplizierter wird die Angelegenheit, wenn man den Zahlungsbeleg nicht mehr findet. Denn es liegt am Kunden zu beweisen, dass er die Zahlung frist- und ordnungsgerecht vorgenommen hat.

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