HOHE AUSZEICHNUNG FÜR PARLAMENTS-VIZEDIREKTOR SIGURD BAUER Fischer überreichte Großes Silbernes Ehrenzeichen mit Stern

Wien (PK) - Im Rahmen einer Feierstunde überreichte heute Nationalratspräsident Heinz Fischer Parlamentsvizedirektor Sigurd Bauer das ihm vom Bundespräsidenten verliehene Große Silberne Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich. An der Feier nahmen u.a. die frühere 2. Präsidentin des Nationalrats, Marga Hubinek, und die Botschafterin der Republik Polen teil.

Klubobmann Andreas Khol würdigte den Ausgezeichneten als "einen der Mandarine dieser Republik", wobei er die Bezeichnung "Mandarin" und damit Sigurd Bauer mit "höchst qualifiziert und dem Staatswohl verpflichtet" beschrieb. Der Geehrte sei "ein Musterbeispiel für den österreichischen öffentlichen Dienst", sagte Khol, um den uns die Welt beneide und der "die Republik zusammenhält". Bauer zeichne sich aus durch Verantwortungsbereitschaft, Sachkunde und Führungsfähigkeit, "auch wenn der Sturm im Haus weht". Im einzelnen verwies der Laudator auf Bauers Verdienste als Bauverantwortlicher für das historische Parlamentsgebäude, auf seine Zuständigkeit für Personalfragen, wo er stets Fingerspitzengefühl bewiesen habe, und auf sein Management der Sicherheitsaufgaben vor allem zu Beginn des Jahres 2000. Khol erinnerte abschließend an das Bonmot, dass man sich Auszeichnungen erdienern, erdinieren oder erdienen könne; Sigurd Bauer habe sich die seinen erdient.

In seinen Dankesworten ließ Sigurd Bauer seine mehr als 30 Jahre in der Parlamentsdirektion mit zahlreichen großen Reformen Revue passieren. Er habe beinahe alle denkbaren Regierungskombinationen -ÖVP-Alleinregierung, SPÖ-Alleinregierung, Koalition SPÖ/FPÖ, Koalition SPÖ/ÖVP und zuletzt Koalition ÖVP/FPÖ - erlebt, dazu sechs Nationalratspräsidenten, sechs Bundeskanzler und sechs Parlamentsdirektoren. Er habe es stets als Auszeichnung empfunden, im Parlament zu arbeiten, sagte Bauer.

Sigurd Bauer, 1943 in der Steiermark geboren, promovierte 1966 zum Doctor iuris und trat nach Ableistung des Präsenzdienstes 1967 in die Parlamentsdirektion ein. Seit 1989 leitet er in der Parlamentsdirektion den Verwaltungsdienst, seit 1993 ist er einer von zwei Stellvertretern des Parlamentsdirektors mit der Funktionsbezeichnung Parlamentsvizedirektor. (Schluss)

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