Erzbergtunnel hilft auf Dauer sparen

LSth Gorbach: Seilbahn keine Alternative

Bludenz (VLK) - "Der Erzbergtunnel zwischen Stuben und
Zürs ist keine Geldverschwendung und eine Seilbahn kein gleichwertiger Ersatz für diesen", kommentiert
Straßenbaureferent Landesstatthalter Hubert Gorbach die Äußerungen des VCÖ-Vorarlberg. Aus dessen Vorschlägen spreche nicht nur die Unkenntnis der Tatsachen und Umstände, sondern
auch eine unglaubliche Ignoranz gegenüber den Menschen dieser Region. ****

Im Rahmen der Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) wurden
mehrere Planfälle einer lawinensicheren Verbindung
untersucht. "Das Ergebnis zeigt, dass das beste Nutzen-Kosten-Verhältnis mit einem durchgängigen Tunnel von Stuben
bis Zürs zu erreichen ist. Ein Tunnel ist kostengünstiger zu erhalten als eine hochalpine, ständig sanierungsbedürftige Straße", so Landesstatthalter Gorbach.

Von einem "geringen Restrisiko" zu sprechen, sei geradezu zynisch. Auf dem Abschnitt von Langen bis Zürs fanden in den letzten 50 Jahren 25 Menschen durch Lawinen den Tod. Der
Felssturz im Hölltobel und die Straßenrutschung am Postegg
sind nur die jüngsten Höhepunkte einer Serie von
Naturereignissen. Sie zeigten aber eines deutlich, so
Gorbach, nämlich die unbedingte Notwendigkeit einer
ganzjährig sicheren Verbindung.

Eine Seilbahn stellt im Vergleich zum Erzbergtunnel nicht
nur wegen ihrer Witterungsabhängigkeit keine ernsthafte
Alternative dar. Sie wäre den Gefahren von Lawinen,
Steinschlägen und Felsstürzen ebenso ausgesetzt, wie die bestehende Straßenverbindung, ganz zu schweigen von den Beeinträchtigungen für das Landschaftsbild sowie Fauna und
Flora der sensiblen, hochalpinen Region.
(ke/gw,nvl)

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