NEUBESETZUNG ÖBB VORSTAND

Wien (OTS) - BM Forstinger dankt dem Ausichtsrat für die rasche
und kompetente Neubesetzung des neuen Vorstandes. Gleichzeitig gilt ihr Dank den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre geleistete Arbeit.

Den neuen Vorstand der ÖBB bezeichnete Bundesministerin Monika Forstinger als eine "ausgezeichnete Mischung aus internationaler Erfahrung und Veränderungsfähigkeit, Kunden- und Marktorientierung sowie Kontinuität und Fachkompetenz."

Der neue Vorstandsvorsitzende Rüdiger vorm Walde hat langjährige internationale Erfahrung bei Verkehrsbetrieben in Deutschland. Ferdinand Schmidt kommt aus einem Unternehmen, so Forstinger, dessen Leitbild auch für die ÖBB stehen soll, nämlich Marktorientierung und Dienstleistung am Kunden als Erfolgsfaktor. Dipl.-Ing. Helmut Hainitz verkörpere als schon bisher stellvertretender Generaldirektor Kontinuität und Beständigkeit.

"Die Reduktion auf 3 Vorstandsmitglieder entspricht absolut meiner Intention", betont Forstinger. Durch die Reduktion der Zahl der Vorstandsmitglieder komme es nicht nur zu einer Einsparung, Sie erwarte sich vielmehr auch rasche und klare Entscheidungen, teamorientierte Arbeit und effiziente Umsetzung der notwendigen Reformschritte. "Ich bin davon überzeugt, daß der Vorstand alle Voraussetzungen zur Führung des Unternehmens gut erfüllen wird". Diese sind Kompetenz, Erfahrung, Bereitschaft zur Teamarbeit sowie Markt- und Kundenorientierung. "Der Kunde und die Mitarbeiter müssen im Zentrum der Betrachtung stehen".

Als Vorgabe für die Arbeit des Aufsichtsrates wurde von BM Monika Forstinger ein Grundsatzpapier ausgearbeitet. Dies enthält neben Vision und Mission ein 10 Punkte Programm der Grundsätze und Ziele.

- Visionen und Mission für die ÖBB

Sie habe klare Vorstellungen, wie die Österreichischen Bundesbahnen in Zukunft aussehen sollen: "Ich habe meine Visionen und Zielsetzungen von der Bahn der Zukunft dem Aufsichtsrat der ÖBB in einem Strategiepapier vorgelegt." Darin werden unter anderem folgende Schwerpunkte angesprochen:

- Die Vision ist, daß die ÖBB innerhalb der EU in kreativer und erfolgreicher Zusammenarbeit mit allen ihren Mitarbeitern und Lieferanten ein starker und konkurrenzfähiger Partner sein soll. Marktführerschaft muß auf "Spezialgebieten" des Güter- und Personenverkehrs erreicht werden. Alleine oder mit strategischen Partnern.

- Die Mission heißt, daß die ÖBB Leistungen im Güter- und Personenverkehr erstellt und anbietet. Durch Sicherheit, Pünktlichkeit, Umweltverträglichkeit und ansprechendes Ambiente wird mit wettbewerbsfähigen Preisen eine hohe Kundenzufriedenheit angestrebt.

Schwerpunkte aus dem 10 -Punkte Programm der Grundsätze und Ziele:

- Erwirtschaftung einer angemessenen wirtschaftlichen Rendite

- Die Sicherheit und Gesundheit unserer Kunden, aber auch aller unserer ÖBB-Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen hat höchste Priorität.

- Es ist eine vordringliche Aufgabe unter Beachtung von betriebs-und volkswirtschaftlichen Grundsätzen mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen. Der Wettbewerb muß gestärkt werden.

- Die unternehmerische Trennung von Absatz und Infrastruktur ist so rasch wie möglich durch den Vorstand zu untersuchen und sowohl volkswirtschaftliche als auch betriebswirtschaftliche zu bewerten. Dabei sind auch die internationalen Erfahrungen zu berücksichtigen und dem Aufsichtsrat und dem Eigentümer vorzulegen.

"Ich wünsche dem neuen Vorstand alles Gute bei seiner für Österreich äußerst wichtigen Aufgabe und freue mich auf die gute Zusammenarbeit", schließt Forstinger.

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