EU-Förderschleusen sind offen BILD

300 Millionen Schilling für Vorarlberger Zielgebiet

Bregenz (VLK) - "Wir holen die Zukunft nach Vorarlberg" -
unter diesem Motto präsentierten Landeshauptmann Herbert
Sausgruber und Wirtschaftslandesrat Manfred Rein heute,
Dienstag, im Pressefoyer das jüngst fixierte EU-
Förderprogramm für das Vorarlberger Zielgebiet. Bis zum Jahr
2006 werden mehr als 300 Millionen Schilling (21,8 Millionen
Euro) an EU-Förderungen nach Vorarlberg fließen. ****

Für Landeshauptmann Sausgruber haben "die Vorarlberger Bemühungen während der Vorsitzführung in der LH-Konferenz
bei den Verhandlungen mit Brüssel eine Bestätigung erfahren".
Die Berücksichtigung des Bezirkes Dornbirn als
Übergangsgebiet ("Phasing out") und die Ausweitung der
ländlichen Zielgebiete seien "beachtliche Erfolge".

Landesrat Rein sprach angesichts der vor wenigen Tagen eingetroffenen Genehmigung der EU-Kommission von einem
"besonderen Moment". Nun seien die Gemeinden und Regionen im Vorarlberger Zielgebiet gefordert, damit es zu einem
"Wettbewerb der besten Ideen" kommt und die EU-Förderungen
zügig ins Land fließen können. "Wir halten jedenfalls die Schleusen offen", so Rein.

Zwei Schwerpunkte prägen das Vorarlberger Förderprogramm
bis zum Jahr 2001: Zum einen geht es um die Förderung zukunftsfähiger Unternehmen, dabei konkret um Investitionen
zur Stärkung der Wirtschaftsstruktur, um betriebliche
Forschung und Entwicklung sowie um umweltverbessernden Investitionen. Der zweite Förderungsschwerpunkt gilt der Wettbewerbsfähigkeit der Regionen. Im Vordergrund stehen die Verbesserung der regionalen Infrastruktur, aber auch der Rahmenbedingungen zur Erwerbstätigkeit von Frauen sowie die Stärkung der regionalen und lokalen Zusammenarbeit.

Um das Programm anzukurbeln, bietet die Landesregierung Info-Veranstaltungen zur Vorarlberger EU-Regionalförderung in
allen Landesteilen an. Der Auftakt wird am Mittwoch, 2. Mai
um 18.00 Uhr im Competence Center Dornbirn gemacht. Weiters
stehen Experten der Europa- und der Wirtschaftsabteilung des
Landes unter der gebührenfreien Hotline 0800/210020 für
Fragen zur Verfügung.
(gw/tm/dig,nvl)

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