Außenministerium zur Situation in türkischen Haftanstalten

Wien (OTS) - Angesichts des fortdauernden Hungerstreiks in türkischen Haftanstalten äußerte ein Sprecher des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten tiefes Bedauern über diese menschliche Tragödie, welche bereits zahlreiche Todesopfer gefordert hat. Er rief die Streikenden auf, ihre Aktion abzubrechen und verband damit die Hoffnung, daß es den offiziellen Stellen gelingen werde, weitere Todesfälle zu verhindern. Österreich verfolge die generelle Menschenrechtssituation in der Türkei, aber auch die Gefängnisreform und ihre Begleiterscheinungen, weiter mit großer Aufmerksamkeit. Die Europäische Union diskutiere im Rahmen der Beitrittspartnerschaft mit der Türkei die Gefängnisreform. Große Bedeutung komme in diesem Zusammenhang der Zusammenarbeit der Türkei mit dem Antifolterkomitee des Europarats zu.

Zu den Demonstrationen von Angehörigen der Häftlinge in türkischen Gefängnissen am Ballhausplatz stellte der Sprecher des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten fest, daß bereits letzte Woche eine Delegation der Demonstranten eine Dokumentation übergeben habe. Die Möglichkeit zu Gesprächen mit Beamten des Außenministeriums bestehe jeder Zeit.

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