Zierler: Entbehrlicher Skandalisierungsversuch Pilzens

Wien, 2001-04-24 (fpd) - Als "entbehrlichen Skandalisierungsversuch" bezeichnete FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler die heutigen Aussagen des Grün-Abgeordneten Pilz zur sogenannten "Spitzelaffäre".****

"Den Justizminister zu beflegeln ist für den Grün-Mandatar ohnehin schon so etwas wie eine "zweite Haut" und politische Daseinsberechtigung. Da sich die Causa "Spitzelaffäre" nun nicht so entwickelt hat, wie es der parteipolitische Taktstock des Peter Pilz vorgegeben hat, schlägt der selbsternannte "Aufdecker" nun wild um sich und bekleckert nun zur Abwechslung wieder einmal die Staatsanwaltschaft. Die Justiz ist aber kein höchstpersönliches politisches "Sie wünschen - wir spielen" des Peter Pilz, sondern unabhängig", so Zierler. Allein die Behauptung einer angeblichen "Niederschlagung der Spitzelaffäre" entpuppe sich bereits auf den ersten Blick als völliger Unsinn und degoutanter Skandalisierungsversuch. Wo keine Verdachtsmomente seien, gebe es auch nichts "niederzuschlagen".

Das Aufwärmen und Neuaufkochen alter und bereits hinreichend geklärter Unterstellungen gegenüber den Freiheitlichen sei typisch für die Pilzsche Politik. Ebenso bezeichnend für die Pilzsche Politik sei die Tatsache, daß sich der "selbsternannte Aufdecker der Republik" immer dann tunlichst zurückgehalten habe, wenn es um Causen ging, die seinen "linksextremen" (Zitat Altbürgermeister Zilk) Genossen Caspar Einem tangieren hätten können, wie die Briefbombencausa oder die Vorfälle rund um den Anschlag von Ebergassing. "Das Kleindienstpamphlet kann er auswendig, das Sika-Buch ignoriert er", so Zierler.

"Pilz glaubt anscheinend, daß seine falschen und bereits hinlänglich widerlegten Behauptungen und Unterstellungen gegenüber freiheitlichen Politikern besser würden, je öfter er sie aufwärmt." Diese "Gulasch-Methode" funktioniere vielleicht im kulinarischen Bereich, aber sicher nicht in der politischen Arbeit, so Zierler. (Schluß)

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