Kuntzl: Schüssel verspielt letzten Rest von Wirtschaftskompetenz

Besorgnis erregender Realitätsverlust des Bundeskanzlers

Wien (SK) Mit seinen heutigen Aussagen zum prognostizierten Arbeitskräftemangel in Österreich verspielt Bundeskanzler Schüssel den letzten Rest von Wirtschaftskompetenz der ÖVP, stellte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. Es zeuge von einem Besorgnis erregenden Realitätsverlust des Regierungschefs, wenn dieser in der WIFO-Studie über die Entwicklung des Arbeitsmarktes eine Bestätigung der Regierungspolitik sehe. Das Gegenteil sei wahr, "keine Regierungsmaßnahme bekämpft dieses Problem, viele verschärfen es nur weiter". ****

Die Konsequenzen aus dieser Studie müssten eine Ausbildungsoffensive, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Ermöglichung einer geordneten Zuwanderung für Arbeitskräfte in Schlüsselbereichen sein. "Also das genaue Gegenteil von dem, was diese Regierung praktiziert", konstatierte Kuntzl. Denn diese Regierung spare bei der Bildung und erschwere den Hochschulzugang, sie "verpulvere" für das Kindergeld Milliarden, die für den nötigen Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen fehlen "und aufgrund der Xenophobie der FPÖ gestattet sie nicht die Aufnahme fehlender Arbeitskräfte aus dem Ausland. Es ist kein Zufall, dass sich in letzter Zeit die kritischen Stimmen aus der Wirtschaft gegenüber diesem Kurs der Regierung mehren", verwies Kuntzl auf die Aussagen von Wirtschaftskammerpräsident Leitl und des Generalsekretärs der Industriellenvereinigung Fritz. "Schüssel und die ÖVP befinden sich - zum Schaden des Wirtschaftsstandortes Österreich - offensichtlich in Geiselhaft der FPÖ", schloss Kuntzl. (Schluss) pp

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