KOPF: DRÄNGEN AUF STAATSREFORM ABSOLUT LEGITIM

Ohne Wirtschaft kein Null-Defizit, kein Kindergeld, etc

Wien (OTS) - Die Wirtschaft und ihr oberster Interessenvertreter Präsident Leitl haben nicht nur volle Recht, sondern die Verpflichtung gegenüber den Mitgliedern, sich zum Thema Verwaltungsreform zu äußern. Es ist klar festzustellen, dass die Wirtschaft mit ihren Geldern ein Null-Defizit erst ermöglicht und die Zusage zu diesen gewaltigen Beiträgen, an die Bedingung, dass diese Bundesregierung eine Staatsreform und eine Entlastung bei den Lohnnebenkosten zustande bringt, geknüpft ist. Klargestellt sei auch, dass ein "Meilenstein", wie das kürzlich beschlossene Kindergeld, ebenfalls zur Gänze von der Wirtschaft (Flaf-Beiträge) finanziert wird. Das sagte heute, Dienstag, Wirtschaftsbund-Generalsekretär Karlheinz Kopf zu Äußerungen der FPÖ-Generalsekretärin Zierler.****

Es sei im Interesse des Landes dringend notwendig, dass sich einige Politiker aus den Aufgeregtheiten vergangener Wahlkämpfe emotional trennen und sich der konsequenten Sacharbeit und den Realitäten widmen. Dazu im Widerspruch stünden politische Ansagen wie eine Lohnsteuersenkung oder die stete Verweigerung einer befristeten Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte.

Abschließend gibt der Wirtschaftsbund der Frau Generalsekretärin recht, wenn sie meint, ein "Jahrhundertprojekt" wie die Verwaltungsreform müsse sorgfältig vorbereitet werden. Bloß der Adressat ihrer Aussage ist der falsche.

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