SPÖ-Edler: Forstinger leitet mit ÖBB-Vorstands-Neubesetzung Ausverkauf der ÖBB ein

Wien (SK) "Wie in den letzten Wochen befürchtet, hat sich Verkehrsministerin Forstinger von ihrem Mentor Prinzhorn leiten lassen und besetzt den ÖBB-Vorstand mit Privatisierern und mutmaßlichen Ausverkäufern von Staatsvermögen", kritisiert SPÖ-Abgeordneter Josef Edler die anstehende Neubesetzung des ÖBB-Vorstandes. ****

Leidtragende dieser Politik wird der österreichische Steuerzahler sein und hier besonders jene Bevölkerungsschichten, die auf die Leistungen der Bahn angewiesen sind. Es ist unverständlich, dass sich Verkehrsministerin Forstinger keine Konzepte für eine aggressive Mehr-Bahn-Politik vorlegen ließ; der scheidende ÖBB-General Draxler hatte eine Reihe entsprechender Konzepte anzubieten. Die Politik des Drüberfahrens geht weiter: 'politisch anrüchige Rote' müssen raus, um Platz zu machen für die 'blauen' Prinzhorn-Seilschaften.

Edler weiter: "Die Neubesetzung des ÖBB-Vorstandes mit Auftrag die ÖBB zu zerschlagen, ist politisch motiviert und bringt der Bevölkerung und den Eisenbahnern wesentliche Nachteile. Wir werden Verkehrsministerin Forstinger nicht aus ihrer politischen Verantwortung entlassen, eine aktive, ökologisch vertretbare und zukunftsweisende Verkehrspolitik zu machen; denn bisher ist sie dieser wichtigen verkehrspolitischen Aufgabe nicht oder nur sehr eingeschränkt nachgekommen. Verkehrspolitik für Österreich darf sich nicht nur in der Bevorzugung des südlichsten österreichischen Bundeslandes erschöpfen - Frau Verkehrsminister, machen Sie endlich Verkehrspolitik für Österreich", appellierte Edler abschließend. (Schluss) ns/mp

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK