Zusätzliche 220 Millionen S für Bundesstraßen-Ausbau in NÖ

LH Pröll: Wichtig für Sicherheit, Mobilität und Wirtschaftsstandort

St.Pölten (NLK) - "Im Interesse der Sicherheit, einer funktionierenden Mobilität und Siedlungsentwicklung in den Regionen sowie der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich ist auch ein gut ausgebautes Bundesstraßennetz erforderlich." Im Sinne dieses NÖ Fitnessprogrammes für den Verkehr hat Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ein zusätzliches Bauprogramm mit insgesamt 7 weiteren Bundesstraßen-Projekten in Niederösterreich beim Bundesministerium für Verkehr durchgesetzt.

Pröll: "Trotz ausgeprägtem Sparprogramm und verantwortungsbewusster Spargesinnung werden diese zusätzlichen Bauvorhaben in Niederösterreich Realität."

Das Zusatz-Ausbauprogramm für 2001 umfasst eine Größenordnung von rund 220 Millionen Schilling. Nachfolgend die einzelnen Projekte, die demnächst in Angriff genommen werden bzw. für die bereits die Vorarbeiten angelaufen sind:
Die B 121 (Weyrer Straße ) soll von Amstetten in Richtung Waidhofen an der Ybbs (Kilometer 4,0 bis 7,4) vierspurig ausgebaut werden. Die Gesamtkosten für dieses Bauvorhaben schlagen sich mit 53 Millionen Schilling zu Buche.

Der dreispurige Ausbau der B 20 (Mariazeller Straße) im Raum St.Georgen-Wilhelmsburg. Mit dem Ausbau auf einer Länge von knapp zwei Kilometern soll auf dieser unfallträchtigen Strecke vor allem das Überholen erleichtert werden. Kosten: rund 34 Millionen Schilling.
Eine wesentliche Erleichterung für den Schwerverkehr soll künftig ein Lkw-Parkplatz auf der B 7 (Brünner Straße) im Bereich des Grenzüberganges Drasenhofen bringen. Dieser Grenzübergang verzeichnete seit der Grenzöffnung einen ständigen Anstieg des Verkehrs, insbesondere des Schwerverkehrs. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 25 Millionen.
Der Kreuzungsbereich der B 2 (Znaimer Straße) und der B 5 (Waidhofener Straße) in Richtung Waidhofen an der Thaya soll durch den Bau eines Kreisverkehrs entschärft werden. Kostenpunkt: 22 Millionen Schilling.
Mit Hochdruck wird nun auch das letzte Teilstück der B 37 zwischen Krems und Zwettl gebaut. Konkret handelt es sich um das knapp 2,2 Kilometer langes Teilstück zwischen Gföhl und Großmotten, Teil 2, das voraussichtlich bis Ende 2003 fertiggestellt und 83 Millionen Schilling kosten wird.
Auch die B 25 im Bereich der Autobahnabfahrt Ybbs soll durch einen Kreisverkehr bei Oberegging entschärft werden. Die Kosten dafür betragen 2,5 Millionen Schilling.
Ebenso wird die Westabfahrt Hollabrunn von der B 303 (Waldviertler Straße) zu einer Vollanschlussstelle ausgebaut. Die Gesamtkosten von 22 Millionen Schilling werden gemeinsam von Bund, Land und Stadtgemeinde getragen.

Pröll abschließend: "Wir haben ein klares Ausbaukonzept, das Schritt für Schritt umgesetzt wird, im Interesse des Standortes Niederösterreich, im Interesse der Mobilität und im Interesse der Sicherheit unserer Verkehrswege."

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