Grüne fordern mehr Problembewusstsein beim Thema Lärm

Wien, (OTS) Anlässlich des am Mittwoch stattfindenden "Tag des Lärms" erinnerte GR Susanne Jerusalem im Rahmen eines Pressegespräches der Grünen daran, dass es noch immer keine ernsthaften Problemlösungen beim Thema Lärm in Wien gebe. Die Umweltabteilungen, so Jerusalem, würden vieles untersuchen und analysieren, von einer überzeugenden Lösung des Problems sei man aber noch weit entfernt. Weiters kritisierte sie, dass es bundesweit keine Lärm-Grenzwerte mit entsprechenden Dezibel-Vorgaben (dB) gebe. Gemessen an den Grenzwert-Vorschlägen der Europäischen Union (65 dB) bzw. der WHO (55 dB) hätte Wien mit gemessenen Lärmbelastungen zwischen 70 bis 80 dB auf den Hauptverkehrsstraßen aber großen Handlungsbedarf.

Zum Thema Wiener Flughafen äußerte sich GR Jerusalem skeptisch. Dem begrüßenswerten Mediationsverfahren zwischen Bürgerinitiativen und Flughafen Schwechat wohne ihrer Ansicht nach auch eine gewisse Alibifunktion inne. Weiters erinnerte sie daran, dass das prognostizierte Ansteigen der Passagierzahlen von derzeit 12 Millionen auf mindestens 26,5 Millionen Passagiere im Jahr 2015 das Lärmproblem weiter ansteigen lassen werde.

Trotz der gängigen 100-Tage-Regel für neue Stadträte erlaube sie sich, so Jerusalem, bereits jetzt wichtige Forderungen an die demnächst neu bestellte Wiener Umweltstadträtin DI Isabella Kossina zu stellen. So würde nur eine politisch vehement angegangene Reduktion von Verkehr und Geschwindigkeit zu einer ernsthaften Lärmberuhigung in Wien führen. Zum Thema Flughafen Schwechat sprach sie die Einladung an Kossina aus, so rasch als möglich am bereits laufenden Mediationsverfahren teilzunehmen. (Schluss) hch/rr

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