Sima zu Temelin: "Sündenregister der Prager Regierung wird immer länger"

Neustart des Akw, zweiter geheimer Brennstoff-Transport und unzureichende UVP !

Wien (SK) Das Sündenregister der Prager Regierung in Sachen Temelin wird nach Ansicht von SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima immer länger. "Der heutige Neustart nach der mittlerweilen 17. Panne, der zweite geheime Brennstoff-Transport und die völlig unzureichende UVP-Dokumentation schlagen dem Fass wirklich den Boden aus", empört sich Sima. Die Umweltsprecherin fordert vom Bundeskanzler endlich Klartext zur Causa Temelin. "Die Regierung darf die Provokationen von tschechischer Seite nicht weiterhin gelassen hinnehmen. Bis heute war von Regierungsseite kein Wort zur Frist der Einwendungen zu hören, man lässt die 30 Tage wohl einfach verstreichen, um dann festzustellen, dass die Einwendungsfrist abgelaufen ist, ohne dass Österreich sich beteiligen konnte", warnt Sima. ****

Von den 30 Einspruchstagen im Rahmen der UVP seien mit heute genau 14 vergangen. Die UVP-Frist hatte mit der Übermittlung der Dokumentation am 10. April begonnen. Der UVP-Bericht wurde von österreichischer Seite als unzureichend kritisiert, fehlten doch sowohl die "Nullvariante" als auch Szenarien schwerer Unfälle. Sima forderte heute auch einen offiziellen Protest gegen die geheimen Brennstoff-Transporte: "Es kann doch nicht sein, dass Uran-Brennstäbe durch Europa transportiert wird, ohne die betroffenen Gemeinden zu informieren. Dies ist unverantwortlich und einer nachbarschaftlichen Beziehung mehr als unangemessen", so die Umweltsprechern abschließend. (Schluss) ns/mp

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK