AUSLÄNDERBESCHÄFTIGUNG: LIBERALE ORTEN HANDLUNGSBEDARF

Zach: Setzen sich in der ÖVP weiter die Bremser durch?

Wien (OTS) - Einen dringenden Handlungsbedarf im Arbeitsrecht für AusländerInnen ortet der neue Sprecher des LiF-Präsidiums, Alexander Zach, angesichts des durch das Wirtschaftsforschungsinstitut prognostizierten Arbeitskräftemangels im Jahr 2005. Zach: "Diese Jahreszahl liegt zwar offenbar ausserhalb des Zeithorizonts der gegenwärtigen Bundesregierung, man muss aber jetzt handeln, wenn man die Dinge in den Griff bekommen will".

Zach hält es für illusorisch, den vom WiFo prognostizierte Bedarf aus dem inländischen Arbeitsmarkt abzudecken: "Jetzt muss -zusätzlich zu Verbesserungen in der Qualifikation bei InländerInnen -Vorsorge für eine geordnete Zuwanderung getroffen werden. Einzelne Regierungsmitglieder wie Innenminister Strasser haben das zwar begriffen, werden aber offenbar durch die Bremser in der eigenen Partei ständig zurückgepfiffen; unter anderm durch den Kanzler - ob aus falsch verstandener Rücksicht auf den Koalitionspartner oder eigenem Mangel an Weitblick, sei dahingestellt".

Zach merkt in dieser Hinsicht auch an, dass die gennante Studie des WiFo ja aus dem ÖVP-nahen Kammerbereich komme: "Man wird mit Interesse beobachten, ob der Wink des Herrn Leitl mit dem Zaunpfahl von seinen Parteifreunden in der Regierung verstanden wird."

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