ARBÖ: Alles dreht sich im Kreisverkehr, hoffentlich richtig

Wien (ARBÖ) - Stark frequentierte Kreuzungsbereiche werden immer öfter kreisförmig oder annähernd kreisförmig errichtet. Leider ist immer wieder zu beobachten, dass Fahrzeuglenker durch ihr unsicheres Verhalten vor der Einfahrt in einen Kreisverkehr zu einer Gefahrenquelle für die anderen Verkehrsteilnehmer werden, so der ARBÖ.

Zum richtigen Verhalten im Kreisverkehr muss man laut ARBÖ Verkehrsexperten wissen: Es gelten die selben Regeln wie bei herkömmlichen Kreuzungen. Aus Gründen der Sicherheit, Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs ist vor der Einfahrt in den Kreis das Vorschriftszeichen "Vorrang geben" angebracht. Dies gilt ausnahmslos für Österreich. In den meisten anderen europäischen Staaten, wo bei Kreisverkehren noch die Rechtsregel gilt, wird schrittweise auf die österreichische Variante umgestellt.

Mündet eine Straße mit nur einem Fahrstreifen in den Kreis und ist im Kreis nur ein Fahrstreifen vorhanden, hat der im Kreis Fahrende Vorrang gegenüber dem Einfahrenden. Die Anzeige der Richtungsänderung beim Verlassen des Kreises, also das Blinken, ist zwingend vorgeschrieben, so die ARBÖ Verkehrsexperten.

Bei zwei Fahrstreifen wird es schwieriger

Schwieriger wird das Fahren im Kreis, wenn Straßen mit einem oder zwei Fahrstreifen in den Kreis einmünden und im Kreis zwei Fahrstreifen gegeben sind. Bei der Anfahrt zum Kreis sollte bereits der richtige Fahrstreifen gewählt werden. Das hängt laut ARBÖ wiederum von der Ausfahrt ab, die man nehmen möchte.

Fährt man auf den Kreis zu und will diesen bei der ersten Ausfahrt verlassen, ist es sinnvoll, den rechten Fahrstreifen zu nützen. Fährt man erst später aus dem Kreis, kann sowohl der rechte, als auch der linke Fahrstreifen benützt werden. In jedem Fall ist der Wechsel des Fahrstreifens anzuzeigen, es muss also auch innerhalb des Kreises geblinkt werden. Benützt zum Beispiel ein Autofahrer ausschließlich den rechten Fahrstreifen, so hat dieser beim Verlassen des Kreises Vorrang gegenüber jenem Lenker, der auf dem inneren, also dem linken Fahrstreifen fährt.

Sobald ein Fahrzeug auf dem inneren Fahrstreifen anhält, etwa wegen einer Panne, setzt das Reißverschluss-System ein. In diesem Fall hat auch der Benützer des rechten Fahrstreifens Rücksicht auf die anderen Kreisverkehrs-Fahrer zu nehmen.

"Fahren im Kreis erfordert Disziplin und höchste Konzentration. Es hält den Verkehr flüssig und erspart im Gegensatz zu einer geregelten Kreuzung ohne Querverkehr das unnütze Anhalten vor einer roten Verkehrsampel", so die ARBÖ-Verkehrsexperten abschließend.

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