Zierler: Leitl entwickelt sich zum Gewohnheitsquerulanten

Kontraproduktive Zurufe eines gelangweilten Interessenvertreters

Wien, 2001-04-24 (fpd) - "Es ist bedauerlich, daß der Präsident der Wirtschaftskammer seine Position dazu nützt, um sich zum Gewohnheitsquerulanten zu entwickeln", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zu den Aussagen von Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl im "Kurier".****

Zweifelsohne sei der Wirtschaftskammerpräsident nicht in der Position des Oberlehrers, der darauf zu achten habe, wer wann und wie seine Hausaufgaben erledigt habe. Die Verwaltungs- und Bürokratiereform sei im übrigen schon längst auf Schiene. "Ein Jahrhundertprojekt wie die Verwaltungsreform muß sorgfältig vorbereitet werden, Zurufe eines offenbar gelangweilten Interessenvertreters sind kontraproduktiv", kritisierte Zierler.

Es gehe schließlich darum, die Verwaltung von für die Bürger teuren und nicht minder komplizierten Doppelgleisigkeiten zu befreien und sie bürgerfreundlich, einfacher und effizienter zu gestalten. Die Vizekanzlerin habe im übrigen bereits mehrmals betont, daß genau diese Anliegen - der Aspekt der Bürgernähe und der Mitarbeiterorientierung, der Abbau von Hierarchien und Doppelgleisigkeiten - für sie absolut zentrale Anliegen seien. Die Vereinfachungs-, Einsparungs- und Straffungspotentiale müßten seriös bewertet werden. "Es wäre daher begrüßenswert, wenn Leitl zumindest die Hälfte der Energie, die er für Attacken auf freiheitliche Regierungsmitglieder verwendet, in sachorientierte Zusammenarbeit investieren würde", so Zierler.

"Auch wenn es dem Wirtschaftskammerpräsidenten schwer fällt, es zu akzeptieren: das Kindergeld ist ein Meilenstein der Familienpolitik und wird aus dem FLAF finanziert. Das Konzept der Freiheitlichen bezüglich der Regierungsvorhaben, wie der Verwaltungsreform, ist ein seriöses und durchdachtes Gesamtkonzept, auch wenn Leitl es nicht wahr haben will", so Zierler abschließend. (Schluß)

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