LR Stemer: Vorarlberg ist ein sportliches Land! BILD

LH Sausgruber und LR Stemer überreichten Sport- Ehrenzeichen

Bregenz (VLK) - Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Sport-Landesrat Siegi Stemer überreichten, heute, Montag, im Montfortsaal des Landhauses in Bregenz Ehrenzeichen für
sportliche Leistungen in Gold und in Silber. LR Stemer
betonte dabei, dass die Ehrung der besten Sportler und
Funktionäre Dank und Anerkennung für sportliche Vorbilder
sei, zu denen die Jugend aufschaue, sowie für Funktionäre,
die dem Sport über Höhen und Tiefen hinweg wertvolle Dienste erweisen. ****

Im Sport liege ein gewaltiges gesundheits- und
sozialpolitisches Kapital, betonte LR Stemer. "Jede
Investition in den Sport - so wie wir ihn verstehen - ist buchstäblich eine gesunde Investition.

Das Land hat in den letzten Jahren die Sportförderung in
einem 'sportlichen Tempo' angehoben. Weitere Impulse erwartet
sich Sport-LR Siegi Stemer vom "Olympiamodell Vorarlberg".
Stemer: "Ehrgeiziges Ziel im Spitzensport ist es, den
heimischen Nachwuchstalenten langfristige Perspektiven und Motivation für eine Olympiateilnahme zu schaffen."

Ehrenzeichen für sportliche Leistungen in Silber

Günther Hausmair, Bregenz, belegte mit der Boccia-Nationalmannschaft im Jahr 2000 bei der Europameisterschaft
im italienischen Spoletto den zweiten Rang. 1995 errang er
bei den Weltmeisterschaften auf Sardinien mit dem
Nationalteam den sechsten Endrang. Bisher stehen bei Günther Hausmair fünf österreichische Staatsmeistertitel zu Buche.

Ehrenzeichen für sportliche Leistungen in Gold

Jasmine Hämmerle, Rankweil, ist die erfolgreichste österreichische Triathletin, erreichte bei der
Weltmeisterschaft 1999 in Schweden den dritten Rang und bei
der Militär-WM 1999 in Jugoslawien den ersten Platz. Beim
Europacup belegte sie den dritten Platz und bei der Europameisterschaft den siebenten. Weiters wurde Jasmine
Hämmerle schon über 14-mal österreichische Staatsmeisterin.
Sie war auch die erste Vorarlberger Spitzensportlerin, die
die Öffnung des Heeresleistungssportzentrums für Frauen
nützte.

Daniel Devigili, Fraxern, betreibt seit dem Jahr 1988
Karate und ist seit 1990 Mitglied des österreichischen Nationalteams. Im Jahre 1994 feierte Devigili den ersten WM
Titel für Österreich bei der Weltmeisterschaft in Malaysia.
Bei der EM 1994 erreichte Devigili den ausgezeichneten
dritten Platz. Bei den Staatsmeisterschaften holte er nicht
weniger als 20-mal den Staatsmeistertitel. Stabswachtmeister
Daniel Devigili obliegt seit vergangenem Jahr die Leitung des Vorarlberger Heeresleistungs-sportzentrums, einer der
wichtigsten Einrichtungen des österreichischen
Spitzensportes.

Gernot Fontain vom RV Dornbirn erreichte bei den Weltmeisterschaften im Jahr 1988 in Ludwigshafen und 1997 in Winterthur jeweils den ausgezeichneten dritten Rang. 1998
holte Gernot Fontain in Kulmbach (Deutschland) und 1999 in
Brünn (Tschechien) die Bronzemedaille im Europacup.

Dieter Ill aus Hard gewann bei den Boccia-
Europameisterschaften 1994 in Augsburg mit dem Nationalteam
die Silbermedaille. Im Jahr darauf konnte er diesen Erfolg
bei den Europameisterschaften bestätigen. Bei den Weltmeisterschaften auf Sardinien belegte Dieter Ill den hervorragenden sechsten Endrang. Im Jahr 1996 erreichte er
mit der Mannschaft bei der EM in Frankreich den dritten Platz
und wurde im Jahre 2000 in Italien Vizeeuropameister mit der Nationalmannschaft. Weiters ist Dieter Ill zehnfacher österreichischer Staatsmeister.

Die Karriere von Günter Ill, Hard, verläuft ebenso
erfolgreich wie die seines Bruders Dieter. Durch das stets gemeinsame Antreten bei Wettkämpfen kann auch Günther Ill
vier EM-Medaillen auf seinem Konto verbuchen und Spitzenplatzierungen bei Weltmeisterschaften und Weltcup-Veranstaltungen vorweisen. Günther Ill ist ebenfalls
zehnfacher österreichischer Staatsmeister.

Alexander Marent, Mellau, ist Mitglied beim Verband
Vorarlberger Skiläufer. Seine größten Erfolge als Langläufer feierte Marent bei den Olympischen Spielen 1992 in
Albertville mit dem 19. Rang, bei den Weltmeisterschaften
1991 in Val di Fieme mit dem achten Rang, 1995 in Thunderbay
mit dem 23. Rang sowie bei der WM 1999 in der Ramsau mit dem
21. Rang. Weiters errang Marent 1997 in Filzmoos den Staatsmeistertitel und 2000 in St. Jakob den
Vizestaatsmeister. Sportgeschichte geschrieben hat Alexander
Marent beim Weltcup in Nove Mesto 1999, als er als zweiter
Läufer des Staffelbewerbes zum sensationellen ersten
Weltcupsieg einer ÖSV-Staffel beigetragen hat.

Ehrenzeichen für Verdienste um den Vorarlberger Sport in Gold

Siegfried Härle aus Lustenau ist seit dem Jahr 1970 Leichtatlethik-Sektionsleiter, Trainer und Pressereferent der Turnerschaft Lustenau. Er war Organisator von fünf Triathlons
der TS Lustenau, Urheber und Organisator der "Luschnouar
Meile" sowie Mitorganisator und Funktionär bei zahlreichen Leichtatletikveranstaltungen und Turnfesten. Beim
Vorarlberger Leichtatlethik-Verband hat Härle seit 1987 das
Amt des Ordnungs- und Meldereferenten und seit 1998 auch
jenes des Vizepräsidenten inne.

Ernst Isele, Lustenau, trat im Jahr 1960 der Turnerschaft Lustenau als Trainer bei und ist dort seit 1983 als Vorstandsmitglied tätig. Während seiner Amtszeit als Vorstand
war die TS Lustenau - neben diversen anderen Veranstaltungen
- Ausrichter von zwei internationalen Landesturnfesten und
drei Jugendturnfesten, die große technische und
organisatorische Anforderungen stellten.

Fritz Jenny, Lingenau, war über 20 Jahre lang
Sportkoordinator des Vorarlberger Versehrten- und Behindertensportverbandes. Neben der Trainertätigkeit für die Skiläufer, war er Vorstand und Ausschussmitglied des VVBSV
sowie Verantwortlicher für die Trainer- und
Sportstättensuche. Jenny verstand es immer hervorragend,
Bindeglied zwischen Sportlern, Vereinen und Verband zu sein.
Daneben war Fritz Jenny über mehr als 2 Jahrzehnte auf
Landes-und Bundesebene in der Skilehrerausbildung tätig.
Besonders hervorzuheben ist sein Engagement für den Kinder-Skiunterricht, dem er durch wein Wirken einen neuen
Stellenwert verliehen hat. Fritz Jenny ist Verfasser eines Lehrplanes und des Lehrbuches zum Kinderskilauf mit dem Titel
"Auf in den Skikurs".

Konsul Vincenz Nemes, Bregenz, war in den fünfziger bis
Mitte der sechziger Jahre über zwanzig mal Vorarlberger Tennismeister. Im Jahre 1960 hat er alle fünf möglichen Titel gewonnen, nämlich Herren Einzel, Herren Doppel, gemischtes
Doppel, Junioren Einzel und Jugend Einzel. Weiters war Nemes
von 1971 bis 1974 Präsident von Schwarz-Weiß-Bregenz und seit
1982 ist er Präsident des Golfclubs Lindau-Bad Schachen. Erst
im Frühjahr dieses Jahres legte Vincenz Nemes die
Präsidentschaft beim Vorarlberger Golfverband zurück und
wurde zum Ehrenpräsident ernannt. In dieser Funktion war er maßgeblich am tollen Aufschwung des Golfsports im "Ländle" beteiligt.

Rudolf Zanona aus Feldkirch gründete im Jahr 1965 die Nachwuchsabteilung des Eishockeyclubs Feldkirch. Von 1980 bis
1983 war er sportlicher Leiter und von 1983 bis 1990
Präsident der VEU Feldkirch. Im Jahre 1984 erfolgte die
Berufung in den Bundesvorstand des Österreichischen Eishockeyverbandes in der Funktion des Nachwuchsreferenten
und Delegationsleiters für die Jugend- und Juniorennationalmannschaften. 1989 wurde Rudi Zanona zum VEU-Ehrenpräsidenten ernannt und ist Ehrenringträger des
ehemaligen Europacupsiegers. Im Jahre 2000 war er
Gründungsmitglied des "neuen" EHC Feldkirch und ist Präsident dieses Vereines, der besonderes Augenmerk auf die Förderung
des Nachwuchses legt.

Achtung: Bitte Sperrfrist beachten: Montag, 23. April 2001,
17.00 Uhr
(ug/dw/dig,nvl)

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