- 23.04.2001, 13:04:58
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- OTS0150 OTW0104
Beschäftigte der chemischen Industrie wehren sich gegen Demontage des Kollektivvertrages!
Nächste Verhandlung am 26. April
Wien (GdCH/GPA/ÖGB). In einer gemeinsamen Betriebsrätekonferenz
der ArbeiterInnen und Angestellten der
Kunststoffverarbeitenden-Industrie, wurde festgelegt den Bestrebungen
der Unternehmerseite, die KV-Verhandlungen aufzuspalten, mit aller
Entschiedenheit entgegenzutreten.++++
Ebenso wird die Absicht der Industrievertreter, Verhandlungen über
die Erhöhung der IST-Bezüge auf die betriebliche Ebene abzuschieben,
auf das schärfste abgelehnt. Dazu der geschäftsführende Vorsitzende
der Chemiegewerkschaft, Wilhelm Beck: "Wir werden diesen Versuch, die
ArbeitnehmerInnen dieses Industriebereichs um ihren berechtigten
Anspruch auf eine entsprechende Reallohnerhöhung zu bringen, mit
allen dazu nötigen Aktivitäten verhindern. Die dafür erforderlichen
Grundsatzbeschlüsse wurden vom höchsten Gremium der Organisation
bereits gefasst."
Nach der nächsten Verhandlung am 26. April 2001, wird über die
weitere Vorgangsweise der Fachgruppen Chemie, der Chemiegewerkschaft
und der GPA, in einer Vollversammlung entschieden.(ff)
ÖGB, 23. April, 2001 Nr. 323
Rückfragehinweis: GdC Fachsekretär Chemie,
Franz GANSCH,
Tel. 01/597 15 01/38
GPA Wirtschaftsbereichssekr.
Peter SCHLEINBACH
Tel. 01/313 93/506
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