Beschäftigte der chemischen Industrie wehren sich gegen Demontage des Kollektivvertrages!

Nächste Verhandlung am 26. April

Wien (GdCH/GPA/ÖGB). In einer gemeinsamen Betriebsrätekonferenz der ArbeiterInnen und Angestellten der Kunststoffverarbeitenden-Industrie, wurde festgelegt den Bestrebungen der Unternehmerseite, die KV-Verhandlungen aufzuspalten, mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten.++++

Ebenso wird die Absicht der Industrievertreter, Verhandlungen über die Erhöhung der IST-Bezüge auf die betriebliche Ebene abzuschieben, auf das schärfste abgelehnt. Dazu der geschäftsführende Vorsitzende der Chemiegewerkschaft, Wilhelm Beck: "Wir werden diesen Versuch, die ArbeitnehmerInnen dieses Industriebereichs um ihren berechtigten Anspruch auf eine entsprechende Reallohnerhöhung zu bringen, mit allen dazu nötigen Aktivitäten verhindern. Die dafür erforderlichen Grundsatzbeschlüsse wurden vom höchsten Gremium der Organisation bereits gefasst."

Nach der nächsten Verhandlung am 26. April 2001, wird über die weitere Vorgangsweise der Fachgruppen Chemie, der Chemiegewerkschaft und der GPA, in einer Vollversammlung entschieden.(ff)

ÖGB, 23. April, 2001 Nr. 323

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