Konfliktmanagement an Schulen ist Stiefkind von Bildungsministerin Gehrer

SchülerInnenvertreter fordern flächendeckendes Schulungsangebot

(SK) Mit Besorgnis reagiert die Aktion Kritischer SchülerInnen (AKS) auf die Untätigkeit Bildungsministerin Gehrers hinsichtlich des Angebots von Konfliktmanagementschulungen. Erfolgreiche Modelle aus Deutschland wie die die Ausbildung von "SchülerInnenlotsen" als KonfliktschlichterInnen werden nicht in das Bildungswesen integriert. Die fünfjährige Tätigkeit Elisabeth Gehrers als Bildungsministerin sieht Oliver Prausmüller, Bundesvorsitzender der AKS, als "verlorene Jahre für das Konfliktmanagement vor Ort". Eine Trendwende in der Bildungspolitik sei unabdingbar. Der von Gehrer forcierte Ausbau von Erziehungsmitteln gegen SchülerInnen sei der falsche Weg. Der Schwerpunkt müsse auf einer soliden technischen Ausbildung von KonfliktschlichterInnen vor Ort und sozialem Lernen liegen, so der SchülerInnenvertreter am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Pädagogischer Dilletantismus und Ausbildungsdefizite prägen den Umgang mit Konflikten an den Schulen. Es käme auch niemand auf die Idee, jemand ohne Führerschein Auto fahren zu lassen", so Prausmüller. "Bildungsminsterin Gehrer muss ein klares Bekenntnis dazu abgeben, dass das Konfliktmanagement an den Schulen eine finanzielle Stützung erfährt. Ein/e ausgebildete KonfliktschlichterIn pro Schule muss das Ziel sein", fordert der Bundesvorsitzende. (Schluss) ml/mp

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