Lehrlinge im ersten und zweiten Lehrjahr von Ambulanzgebühr ausgenommen

Hauptverband bewies soziale Verantwortung - Erfolg der Gewerkschaftsjugend

Wien (ÖGJ/ÖGB). "Nun steht es fest: Lehrlinge im ersten und zweiten Lehrjahr müssen keine Ambulanzgebühr bezahlen", erklärt Albert Maringer, Bundesvorsitzender der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ). Dies, so Maringer, sei allein dem sozial gerechten Denken im Hauptverband zu verdanken, der die Appelle der Gewerkschaftsjugend offensichtlich ernst genommen hat.++++

Dennoch, so Maringer, beharrt die ÖGJ weiters darauf, dass Lehrlinge generell von der Ambulanzgebühr ausgenommen werden. "Unternehmer zahlen die ersten drei Jahre keine Krankenversicherungsbeiträge für ihre Lehrlinge. Die Jugendlichen in Ausbildung hingegen werden zur Kasse gebeten. Diese soziale Schieflage wurde durch die Ausnahmeregelung des Hauptverbandes zwar verbessert, eine faire Situation wäre jedoch erst gegeben, wenn alle Jugendlichen in Ausbildung keine Ambulanzgebühr zu zahlen hätten", so der Bundesvorsitzende.

"'Wir erwarten von einer Regierung, die sich soziale Gerechtigkeit auf die Fahnen heftet, eine faire Lösung. Eine derartige Ungleichbehandlung zwischen Lehrlingen und Unternehmern ist inakzeptabel", so Maringer abschließend. (aw)

ÖGB, 23. April 2001
Nr. 322

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