LSth. Gorbach: Kritik an Abholzungsmaßnahmen unzutreffend

Abholzung im unbedingt notwendigen Ausmaß - keine Auswirkung auf Lärmschutz

Bregenz (VLK) - Die vereinzelt erhobene Kritik an den
Abholzungen entlang der Autobahn weist Landesstatthalter
Hubert Gorbach als unzutreffend zurück. Die Maßnahmen
erfolgten in dem für die Sicherheit der Anrainer und Verkehrsteilnehmer notwendigen Ausmaß. Sie wurden von
zahlreichen Anrainern sogar ausdrücklich begrüßt. Derzeit
kahle Stellen werden bald durch das nachwachsende Strauchwerk überdeckt sein. Für den Lärmschutz ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen. ****

Was die von der Gemeinde Altach gewünschten Lärmschutzmaßnahmen an der A 14 anbelangt, so ist deren Realisierung dieses Jahr nicht möglich, stellt
Straßenbaureferent Gorbach fest. Das lärmtechnische Projekt befindet sich derzeit in Ausarbeitung. Mit dem Bau soll
jedoch - so wie bei der Lärmschutzwand in Götzis und auch in Nenzing - nächstes Jahr begonnen werden.

Im Zuge der Abholzung wurden in erster Linie die bis zu 15
Meter hohen Erlen und Weiden entfernt. Diese stellten wegen
ihrer Überalterung und teilweise schlechten Verwurzelung ein Sicherheitsrisiko dar. Zahlreiche Anrainer hatten bereits
deshalb und auch zur Verbesserung des Lichteinfalles auf ihre Wohnhäuser und Grundstücke eine rigorose Durchforstung
verlangt. Diese begünstigt zudem das Wachstum des
Strauchwerkes. Bis im Sommer wird auch der optische Eindruck
wieder hergestellt sein. Für den Lärmschutz stelle der
Bewuchs entlang der Autobahn eine vernachlässigbare Größe
dar. Als Sichtschutz sei er aber für die Anrainer ein
wichtiges Element, bestätigt der Landesstatthalter die psychologische Wirkung.

Die Maßnahmen sind aber auch unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit zu betrachten. Jährlich durchgeführte
Arbeiten - dafür in geringerem Ausmaß - würden
unvergleichlich höhere Kosten verursachen, betont Gorbach. Demgegenüber werde mit den jetzigen Maßnahmen auf die
nächsten zehn Jahre hinaus das Auslangen gefunden.
(ke/gw,nvl)

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