LHStv. Onodi: Verstärkte Imagewerbung für Pflegeberufe

Gesundheitsberufe haben eine große Zukunft

St. Pölten, (SPI) - Der Bedarf an Pflegepersonal ist groß. Viele Kranken- und Pflegeeinrichtungen suchen seit längerem intensiv nach geeignetem Personal. In den Pflegeheimen des Landes und in der Hauskrankenpflege gibt es derzeit zu wenig diplomiertes Personal. Auch in Niederösterreichs Krankenhäusern besteht jährlich ein Bedarf von rund 360 zusätzlichen Gesundheits- und Krankenschwestern. Weil die im Pflegeberuf Ausgebildeten bevorzugt in den Krankenhäusern arbeiten, zeichnet sich in den anderen Bereichen eine Personal-Unterdeckung ab. Aus diesem Grund startet das Land Niederösterreich im Herbst dieses Jahres eine Ausbildungsoffensive für Pflegehelferinnen. Innerhalb von zwei Jahren wird die Möglichkeit geboten, im zweiten Bildungsweg eine Qualifikation als Diplomkrankenschwester zu erwerben.****

"Der Pflegeberuf ist ein Beruf mit Zukunft. Die positive Entwicklung, dass die Menschen aufgrund der medizinischen Entwicklung immer älter werden, schlägt sich naturgemäß auch im Bedarf der Pflegeberufe nieder. Um heute und morgen den Bedarf decken zu können wird es aber auch notwendig sein, das Image der Pflegeberufe zu heben. Wem bewußt ist, dass er eine hochqualifizierte Tätigkeit ausübt, der findet auch mehr Befriedigung in seiner Arbeit und nimmt die sicher vorhandenen Erschwernisse leichter in Kauf", so NÖ Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi zur Entwicklung bei den Pflegeberufen. Der hohe Standard der Ausbildung und damit der Pflege muss ebenso gesichert bleiben wie die Finanzierbarkeit des Systems. Onodi: "Wir müssen auch ständig danach trachten, den Berufsalltag des Pflegepersonals in den Krankenhäusern, in den Pflegeheimen und den sonstigen Einrichtungen zu erleichtern, damit sich weiter viele junge Menschen für den Pflegeberuf entscheiden."

Die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenschwester wird in 15 Pflegeschulen in Niederösterreich angeboten: in Amstetten, Baden, Klosterneuburg-Gugging, Hollabrunn, Mistelbach, Horn, Krems, Mauer, Neunkirchen, Scheibbs, Stockerau, St. Pölten, Tulln, Wiener Neustadt und Zwettl. Die Ausbildung dauert grundsätzlich drei Jahre und endet mit einem Diplomabschluss. Die Aufnahme in die Krankenpflegeschulen beginnt ab Mitte Mai dieses Jahres. Nähere Informationen sind unter der Telefonnummer 02742/313 813-42 zu erhalten.
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