ÖH - ausländische Studierende: Wo bleibt die Verordnung?

Wien (OTS) - 8000 Studierende wissen noch immer nicht wieviel sie ein Studium ab dem Wintersemester 2001 kosten wird. Die Verordnung die vom Ministerium ursprünglich für Jänner angekündigt und dann bis Ostern versprochen wurde, ist bis heute ausständig.

"Es ist noch immer nicht klar, aus welchen Ländern die Möglichkeit haben, einen Antrag auf Rückerstattung der Studiengebühren zu stellen", erklärt ÖH Vorsitzender Martin Faißt. "Diese Verordnung wird für viele entscheiden, ob sie sich ein Studium überhaupt weiter leisten können." Betroffen sind nicht nur Studierende aus Entwicklungsländern, sondern auch aus Ländern Zentral- und Osteuropas.

"Für die Internationalität der österreichischen Universitäten wäre eine solche Minimallösung ein fataler Rückschritt", erklärt Faißt. "Die Internationalität der Universitäten lebt in einen hohen Ausmaß von den Studierenden, die aus dem Ausland nach Österreich kommen. Jeder der für Einschränkungen in diesem Bereiche eintritt, hat die Bedeutung der Internationalität für die heimischen Universitäten nicht begriffen und disqualifiziert sich selbst."

Nicht klar sind auch die Regelungen für Studierende, die ein Praktikum oder ein Semester im Ausland nicht im Rahmen eines transnationalen EU-, staatlichen oder universitären Mobilitätsprogramm absolvieren. Wie zum Beispiel über AMSA, AIESEC, ELSA oder IAESTE. Müssen diese Studierenden zahlen obwohl sie nicht in Österreich studieren? "Für diese Fälle fordern wir eine Gleichstellung mit den Studierenden, die Studien und Praxiszeiten im Ausland innerhalb eine transnationalen EU-, staatlichen oder universitären Programm organisieren."

Die ÖH fordert ein rasche Bekanntgabe der Verordnung und ein klares Bekenntnis zur Förderung der Internationalität an den heimischen Universitäten.

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