AK-Veranstaltung: Wasser - zwischen öffentlichen und privaten Interessen

Wien (AK) - Seit einigen Monaten hat sich in Österreich die Diskussion über Privatisierungen in der Siedlungswasserwirtschaft intensiviert. Zu Wort kommen bisher aber vor allem die Interessen möglicher Betreiber privatisierter Betriebe, weniger die Anliegen von KonsumentInnen und ArbeitnehmerInnen.
Abgesehen von Frankreich und Großbritannien, wo der größte Teil der Siedlungswasserwirtschaft privatisiert ist, gibt es in Europa bisher nur ansatzweise Erfahrungen mit privaten Wasserbetrieben.
Ziel der AK-Veranstaltung ist es daher, Erfahrungen der KonsumentInnen und ArbeitnehmerInnen mit der Privatisierung der Siedlungswasserwirtschaft in Frankreich und Großbritannien, aber auch in Deutschland vorzustellen, um sie für Österreich nutzen zu können. ****

Mittwoch, 2. Mai 2001, 13.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr
Anna-Boschek-Haus
AK Wien; 1040 Wien, Plößlgasse 2

Das Programm im Detail:

13.00 Uhr: Eröffnung durch Herbert Tumpel, Präsident der Bundesarbeitskammer

13.15 Uhr: "Wasserpolitik in Europa - Öffentliche und private Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung", Andreas Kraemer, Ecologic - Institut für Internationale und Europäische Umweltpolitik, Berlin

13.45 Uhr: "Aktuelle Probleme und Perspektiven in der österreichischen Siedlungswasserwirtschaft", Hans Sailer, Wiener Wasserwerke

14.15 Uhr: "Erfahrungen der Konsumenten mit öffentlichen und privaten Wasserbetrieben in Frankreich", Jean-Pierre Peinoit, Institut National de la Consommation, Paris

15.15 Uhr: "Privatisierung der Wasserwirtschaft in Großbritannien -Qualität, Preise, Gewinne, Arbeitsplätze", David Hall, Public Sector International Research Unit, Universität Greenwich, London

15.45 Uhr: "Perspektiven für die Wasserver- und Abwasserentsorgung aus Sicht der Gewerkschaft", Rudolf Hundstorfer, Gew. der Gemeindebediensteten, Wien

16.15 Uhr: "Erfahrungen und gewerkschaftliche Positionen zur Siedlungswasserwirtschaft in Deutschland", Mathias Ladstätter, ver.di, Stuttgart

16.45 Uhr: Resümee, Wolfgang Lauber, Bundesarbeitskammer

Wir würden uns sehr freuen, eine Vertreterin, einen Vertreter Ihrer Redaktion bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

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