KfV: SICHER DURCH'S APRILWETTER

Ut.: Regen, Sonne, Schneestürme, Glatteis - von allem etwas hat der April auch dieses Jahr zu bieten. Der Sicherheit zuliebe: Fahren Sie kontrolliert, bei jedem Wetter!=

Wien (KfV-Presse) Nicht angepaßte Geschwindigkeit forderte auch vergangene Woche (ohne Ostermontag) wieder ihren Tribut: 4 tödliche Verkehrsunfälle wurden durch Fehleinschätzung der Geschwindigkeit verursacht. "Nichtangepaßtes Tempo ist immer gefährlich, besonders aber bei nasser, rutschiger Fahrbahn, wie es vergangene Woche leider oft der Fall war", erinnert Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). "Schleudern, Rutschen sowie Abkommen von der Fahrbahn sind die möglichen Folgen, denn mit zunehmender Geschwindigkeit wird oft auch der Fahrbahnzustand und der Anhalteweg falsch eingeschätzt." Deswegen ein Aufruf an alle Motorisierten:
Fahren Sie kontrolliert, bei jedem Wetter!

Österreich: Ein Land der Raser
Nicht angepaßte Geschwindigkeit ist Killer Nummer 1 auf Österreichs Straßen. Rund 40 Prozent aller tödlichen Unfälle sind auf nicht angepaßtes Tempo zurückzuführen. Rund 55 Prozent der Pkw-Lenker halten sich nicht an Tempo 50 im Ortsgebiet und 21 Prozent überschreiten Tempo 100 im Freiland (Bundes- und Landstraßen). Auf Schnellstraßen halten sich rund 52 Prozent nicht an Tempo 100 und auf Autobahnen überschreiten rund 25 Prozent Tempo 130. Laut internationalen Studien könnte schon eine Senkung der durchschnittlich gefahrenen Geschwindigkeit um lediglich 1 km/h einen Rückgang der Unfälle um zwei bis drei Prozent bewirken. Der Rückgang der Unfälle mit Getöteten würde sich sogar auf fünf Prozent belaufen.

Die Unfallbilanz der Vorwoche (ohne Ostermontag): 10 Todesopfer, davon 5 zum Wochenende
Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche (17. April 2001 bis 22. April 2001) verloren 7 PKW-Insassen (davon 5 Lenker), 1 Lkw-Insasse, 1 Motorrad-Lenker und 1 Fußgänger ihr Leben. Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit (4), Überholen (2), Vorrangverletzung (1), Unachtsamkeit (1) und Fehlverhalten Fußgänger (1) festgestellt werden. 3 der 9 tödlichen Verkehrsunfälle waren sogenannte Alleinunfälle.
Vom 1. Jänner bis zum 22. April dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 219 Verkehrstote, im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 246 Menschen tödlich.

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