Stadlbauer: Postenschacher im FPÖ-Ministerium entlarvt Sittenbild der Frauenfeindlichkeit

Wien (SK) Als "sehr bedauerlich, aber leider nicht sehr überraschend", bezeichnete heute SPÖ-Bundesfrauensekretärin Bettina Stadlbauer die Vorgänge rund um die Postenbesetzung des Vizepräsidenten am Landesgericht für Zivilsachen. Wie in der Zeitschrift "profil" heute berichtet wurde, ist ein Schulfreund des FPÖ-Justizministers Böhmdorfer an Stelle einer besser qualifizierten weiblichen Bewerberin zum Zug gekommen. Ausständig ist nur mehr die Unterschrift des Bundespräsidenten. "Dieses Fallbeispiel ist ein Sittenbild dafür, wie ernst es die FPÖ mit der Frauenförderung nimmt", monierte Stadlbauer und forderte in dem Zusammenhang den massiven Ausbau der Gleichbehandlungsgesetze, "um Frauen - auch in der Privatwirtschaft - besser vor Postenschacherei und Diskriminierung schützen zu können". ****

"Dass gerade der Justizminister die geltenden Gesetze zur Frauengleichbehandlung außer Acht lässt, ist ein höchst alarmierendes Signal, das man nicht so einfach vom Tisch wischen sollte. Nach Politikermaulkorb und Spitzelaffäre ist dies nun ein weiteres Beispiel für eine Vorgehensweise, die für einen Justizminister völlig inakzeptabel ist", erklärte die Geschäftsführerin der Sozialdemokratischen Frauen abschließend in Richtung Dieter Böhmdorfers. (Schluss) ml/mm

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