Fremdsprachenwettbewerb im "Europäischen Jahr der Sprachen"

SchülerInnen diskutierten auf höchstem Niveau in Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch

Wien (PWK299) - Ganz unter dem Zeichen des "Europäischen Jahres
der Sprachen" stand heuer das Bundesfinale des AHS-Fremdprachenwettbewerbes am 20.4.2001. Zu den bereits traditionellen Podiumsdiskussionen in Englisch und Französisch wird seit dem Vorjahr auch in Italienisch und Spanisch diskutiert und ein BundessiegerIn ermittelt. An dieser Veranstaltung, die von der Exportakademie des WIFI Österreich mitorganisiert wurde, nahmen insgesamt 30 Gymnasiasten aus neun Bundesländern teil. Je vier KandidatInnen kamen aus Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark, dem Burgenland und Wien. Aus Kärnten, Vorarlberg und Tirol stammten je drei Landessieger und aus Salzburg eine Kandidatin.

Bei der Begrüßung der Teilnehmer und der zahlreich erschienenen MitschülerInnen, Professoren und Ehrengäste verwies Institutsleiter Stefan Hlawacek auf die besondere Notwendigkeit des Sprachenlernens in einer globalisierten Welt als Investition für das spätere Berufsleben. Die europaweite Informationskampagne der EU zum "Europäischen Jahr der Sprachen" soll die europäischen Bürger und Bürgerinnen für den Erwerb von Sprachkenntnissen sensibilisieren. Das langfristige Ziel ist es, dass jeder Schulabgänger zusätzlich zu seiner Muttersprache zwei Fremdsprachen beherrschen soll. "Mit dem bereits seit acht Jahren bestehenden Fremdsprachenwettbewerb in Österreich wurde zur Initiative, Sprachen zu lernen, seitens der Wirtschaft schon lange beigetragen", so Hlawacek, da "es gerade für Österreich mit seiner exportorientierten Wirtschaft und der Bedeutung des Tourismus keine Sprachbarrieren geben darf".

Nach einem ganzen Tag, dominiert von brillanten sprachlichen Leistungen der 30 Teilnehmer aus ganz Österreich wurden folgende Bundessieger von der Jury gekürt: den ersten Platz in Englisch errang der Tiroler Niko Grubeck vom BG Reithmannstraße in Innsbruck. Der französische Sprachmeister 2001 kommt aus Niederösterreich mit Roland Hölzl vom BGRG Klosterneuburg. In Italienisch siegte der Oberösterreicher Matthias Prikoszovits vom BGRG Steyr und in Spanisch dominierte Jessica Köhldorfer vom BRG Gleisdorf, Steiermark die Diskussionsrunde.

Die Preisverleihung erfolgte im festlichen Rahmen und wurde durch die Anwesenheit der Botschafterin von Mexiko Olga Pellicer und des spanischen Botschafters Raimundo Perez-Hernandez sowie der Leiterin des italienischen Kulturinstitutes Giuseppina Zaccarin ausgezeichnet. Diese Initiative der WKÖ, die wesentlich durch das Engagement der Lehrer mitgetragen wird, entspricht dem gemeinsamen Anliegen einer intensiven Kooperation Wirtschaft und Schule. (pt)

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