Fachkräftemangel: Wirtschaftsbund NÖ teilt die Bedenken der Industriellenvereinigung

Auch Klein- und Mittelbetriebe in Niederösterreich haben schon zu wenig Facharbeiter

St. Pölten (OTS) - Auch der Wirtschaftsbund Niederösterreich rechnet nicht damit, dass der derzeit vorherrschende Facharbeitermangel in Österreich nur eine kurzfristige Erscheinung ist. "Die Aussagen der Industrie decken sich voll und ganz mit dem Problemen unserer klein- und mittleren Unternehmen, die unter dem Fachkräftemangel zunehmend leiden", sagt der Niederösterreichische Wirtschaftsbunddirektor Karl Herzberger. Zuletzt hatte ja eine Umfrage der Industriellenvereinigung (IV) ergeben, dass fast 70 Prozent der IV-Mitglieder in den nächsten zwei, drei Jahren einen weiter steigenden Bedarf an Fachkräften erwarten. Wenn sich das Problem jetzt schon auf die KMU ausdehnt, wird der Mangel zweifellos noch größer werden, schätzt Herzberger.

Kurzfristig kann er sich nur den verstärkten Einsatz ausländischer Arbeitskräfte vorstellen. Die Unternehmen selbst würden ohnehin schon die innerbetriebliche Weiterbildung forcieren.

Langfristig seien aber bildungspolitische Maßnahmen auf jeden Fall notwendig, um das Bildungswesen der veränderten Arbeitwelt an zu passen. Dazu zählt der Wirtschaftsbunddirektor vor allem eine wirtschaftsnähere Ausbildung.

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