Rupp: Genossenschaftswohnungen: Mieter werden zum Opfer der blauschwarzen Budgetkosmetik

Kaufmöglichkeit der Bundeswohnungen war nur Beschwichtigungsmasche

St. Pölten, (SPI) - "In einer Nacht- und Nebelaktion änderte die blauschwarze Bundesregierung im vergangenen Herbst das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz ab, sodass künftighin ehemals gemeinnützige Genossenschaftswohnungen an private Investoren und Interessenten verkauft werden können. Vor kurzem hat die Bundesregierung nun für den Erwerb der betroffenen Wohnungen durch die Wohnungsmieter selbst gravierende Hürden eingebaut. Jetzt wo es darum geht, dass die Mieter ihre Wohnungen tatsächlich kaufen können, gilt plötzlich eine zusätzliche Regelung, nach der mindestens 30 % aller Mieter einer Wohnanlage ihre Wohnungen kaufen müssen. Wenn sich weniger Kaufinteressenten finden, wird das gesamte Haus an einen in-oder ausländischen Immobilieninvestor verscherbelt", kritisiert der Wohnbausprecher der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Anton Rupp die aktuellen Vorgänge rund um den Verkauf von Genossenschaftswohnungen durch die Bundesregierung.****

"Wir Sozialdemokraten haben bereits vor Wochen auf die Problematik der Abschaffung der Gemeinnützigkeit und auf die damit verbundenen Risken hingewiesen. Es ist fast unmöglich, dass sich mehr als 30 % der Mieter eines Wohnhauses ihre Wohnungen kaufen wollen bzw. es sich auch leisten können. Somit hat die blauschwarze Bundesregierung ihr Vorhaben, die Wohnungen so teuer wie möglich am privaten Immobilienmarkt anzubieten, über die Köpfe der Wohnungsmieter hinweg realisiert. Die angebliche Kaufmöglichkeit der Wohnungen war eine reine Beschwichtigungsmasche, um die Mieter zu täuschen und in Sicherheit zu wiegen", so LAbg. Rupp abschließend.
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