Dirnberger: Technokrat Grasser ignoriert Probleme der Österreicher

Nach Landeshauptleuten werden Arbeitnehmer den Finanzminister in die Schranken weisen

Wien (OTS) - Für den Finanzminister, der den Österreichern die höchste Steuern- und Abgabenquote seit 1945 beschert hat, war Grasser erstaunlich locker," kritisiert AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB-FCG-Fraktion) "die offensichtliche Distanz des technokratischen Finanzministers, wie z.B. bei der Besteuerung der Unfallrenten, in der heutigen ORF-Pressestunde zu den tatsächlichen Problemen der Österreicher, die er ignoriert".

"Hinter dem kühlen Lächeln verbirgt sich bei Grasser das Kalkül eines Lobbyisten der Konzerne. Das trat auch heute wieder klar zu Tage, nicht umsonst bittet Grasser vor allem die Arbeitnehmer bei der Sanierung des Staatshaushaltes zur Kasse, während er die Konzerne weitgehend ungeschoren lässt", betont Dirnberger und verweist darauf, dass die Budgetsanierung a la Grasser überwiegend auf Kosten der Arbeitnehmer geht, auch wenn Grasser - wahrheitswidrig - immer wieder das Gegenteil behauptet. Beim NAP irrt Grasser, wenn er meint, das Beschäftigungsziel sei schon ein Jahr vorher erreicht. Dirnberger:
"Die Jugendbeschäftigung ist jedes Jahr mit den Schulabgängern eine neue Herausforderung. Mit dem Abdrehen der Mittel des Nationalen Aktionsplanes für Beschäftigung gefährdet der Technokrat Grasser die Jugendbeschäftigung gerade in schwierigen Bereichen."

"Nur eiskaltes Sanieren ist für einen Politiker zu wenig. Das kann man sich vielleicht bei der Führung eines Stronach-Unternehmens leisten, aber nicht beim Regieren eines Staates. Da gilt es soziale, regionale und menschliche Aspekte zu berücksichtigen und das fehlt dem Finanzminister völlig", zeigt Dirnberger das Manko Grassers auf. "Aber so wie die Landeshauptleute den Minister nun in die Schranken gewiesen haben, so werden das auch die Arbeitnehmer tun", kündigt Dirnberger an und verweist die Absicht Grassers, "das Match, beste Regierungspartei zu werden", bei dem Murks, den die FPÖ-Regierer tagtäglich anstellen, in das Reich der Träume und Fantasien Grassers.

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Rückfragen: AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger, Tel.: 01-58883-1706 (Schluss)

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