Schittenhelm: VP NÖ fordert verbessertes Angebot für Patienten

Zahl der Ärzte und Fachärzte muss erhöht werden

St. Pölten (NÖI) - Die VP NÖ tritt für eine Verbesserung der medizinischen Versorgung durch niedergelassene Ärzte und Fachärzte ein. "Begleitend zur Einführung der Ambulanzgebühren muss das Angebot an niedergelassenen Ärzten, sowohl im Bereich der praktischen Ärzte, als auch in dem der Fachärzte erhöht werden. Auch die Ordinationszeiten müssten ausgeweitet werden. Nur so wird ein leichterer Zugang zur medizinischen Versorgung für Niederösterreichs Bürger gewährleistet. Hier muss auch die Ärztekammer mithelfen und mehr Ärzte zulassen", stellt LAbg. Dorothea Schittenhelm klar.****

"In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Ambulanzbesuche um 50% gestiegen. Dies hatte zur Folge, dass die Ambulanzen in vielen Bereichen überfüllt sind. Das Ziel der Ambulanzgebühr ist daher, dass die Patienten wieder mehr Privatärzte aufsuchen. Wenn die Patienten von den Ambulanzen verstärkt zu den Privatärzten wechseln, ist es aber gleichzeitig notwendig, die Zahl dieser Ärzte zu erhöhen", begründet Schittenhelm.

Darüber hinaus müssen die gesetzlichen Grundlagen abgeändert werden. "Verträge zwischen den Trägern der Krankenversicherungsanstalt und dem Arzt können nur im Rahmen der Bestimmung des Gesamtvertrages und im Einvernehmen mit der zuständigen Ärztekammer erfolgen. Dies führt dazu, dass es trotz eines bestehenden Bedarfes zu keinem Vertragsabschluss mit einem Arzt kommt, weil die Ärztekammer keine Zustimmung zu einem Vertragsabschluss erteilt. Das führt wiederum dazu, dass es zu wenige Ärzte gibt und die Patienten die Ambulanzen in den Spitälern aufsuchen", erklärt die Abgeordnete.

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