Weninger: "Inspekta gibt´s kan!" - oder bald nimma

SP-Mödling-Chef LAbg. Weninger fordert offene Sicherheitsdebatte

St. Pölten, (SPI) - Seit Monaten weist der Mödlinger Landtagsabgeordnete Hannes Weninger auf die radikalen Schließungspläne von Innenminister Strasser hin. Wenn in wenigen Monaten alles umgesetzt ist, was derzeit hinter verschlossen Türen ausgebrütet wird, gilt in vielen kleineren Gemeinden unseres Bezirks bald der Spruch von TV-Kommissar Kottan: "Inspekta gibt´s kan!".****

Während von offizieller Seite des Ministeriums alle Hinweise dementiert werden, soll jetzt auch der Posten Hinterbrühl geschlossen werden. Bisher waren bereits die Gendarmerieposten Kaltenleutgeben, Maria Enzersdorf und Gumpoldskirchen auf der "Abschussliste". LAbg. Hannes Weninger fordert daher eine offene Sicherheitsdebatte, wie es im Bezirk weitergehen soll. Weninger: "Diese Heimlichtuerei kann nicht länger akzeptiert werden. Bereits jetzt lässt die Verkehrsüberwachung und der Streifendienst in Hinterbrühl und Gießhübl aus Personalmangel und Arbeitsüberlastung mehr als zu wünschen übrig. Wird der Posten Hinterbrühl tatsächlich geschlossen, muss es zu einer völlig neuen Rayonaufteilung kommen. Ganz im Gegensatz zu den Plänen des Innenministeriums sollten die Bürgernähe zur Exekutive ausgebaut und die Verkehrsüberwachung, der Streifendienst und die Schulwegsicherung sichergestellt werden."

Der SPÖ-Politiker spart auch nicht mit grundsätzlicher Kritik am Sparkurs der Bundesregierung im Zusammenhang mit der Sicherheitspolitik. Weninger: "Ich sehe die jahrelangen Bemühungen um mehr Personal und modernere Ausstattung akut gefährdet. Ich verlange wie die Bevölkerung mehr Gendarmen, moderne, offene Posten und den Ausbau von Patrouillenfahrten vor allem während der Nacht und an neuralgischen Orten. Dies wäre notwendig, um die hohe Kriminalitätsrate im Bezirk in den Griff zu bekommen."
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