"profil": Bartenstein sieht Steuerreform 2000 als "Fehler"

Steuerreform wurde nach Meinung des Wirtschaftsministers vom Wähler nicht honoriert - "konnten uns diese Steuerreform nicht leisten"

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinende Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" distanziert sich Wirtschaftsminister Martin Bartenstein von der im Jahr 2000 in Kraft getretenen Steuerreform. Aus diesem Grund, so der Wirtschaftsminister, bremse die ÖVP, die vor der Wahl 1999 selbst massiv für eine Steuerrefrom eingetreten war, nun die Wünsche der FPÖ nach einer neuerlichen Entlastung der Bürger. Bartenstein:
"Jeder kann einmal einen Fehler machen, man soll nur einen Fehler nicht zweimal begehen."

Die ÖVP habe aus der Steuerreform 2000 die Erfahrung mitgenommen, "dass sie erstens von den Wählern nicht wirklich honoriert wurde, obwohl sie immerhin 30 Mrd. S. schwer war". Außerdem habe sich herausgestellt, so Bartenstein, "dass wir uns diese Steuerreform nicht leisten konnten". Letzteres sei allerdings hauptsächlich auff die nach Ansicht Bartensteins sehr spät korrigierten Zahlen des Finanzminister Edlinger zurückzuführen.

Zum Thema Kindergeld meint der Wirtschaftsminister, dass kein direkter Zusammenhang zwischen staatlicher Förderung und einer Erhöhung der Geburtenrate bestehe. Bartenstein: "Ich jedenfalls habe diesen Hintergedanken nicht."

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