FORMAT: Helmut Draxler wird nicht General der ÖBB bleiben

Chef der Berliner Verkehrsbetriebe heißester Kandidat für seine Nachfolge

Wien (OTS) - Nach den heutigen Kandidatenhearings zeichnet sich
eine Überraschung bei der Besetzung der ÖBB-Spitze ab. Wie das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist der Deutsche Rüdiger vorm Walde der heißeste Kandidat für den Posten des neuen Bahn-Generals. Der 54jährige vorm Walde ist Vorstandsvorsitzender der Berliner Verkehrsbetriebe und sitzt seit zwei Monaten im Aufsichtsrat der ÖBB. Nun könnte er in der Führerstand der Bundesbahnen wechseln. FORMAT beruft sich auf Kreise des Infrastrukturministeriums und ÖBB-interne Quellen.

Sicher ist, daß der aktuelle ÖBB-Chef Helmut Draxler seinen Job nicht behalten wird, berichtet FORMAT weiter. Er liegt vor allem wegen der geplanten Teilung der Bahn, die er ablehnt, mit der Regierung im Clinch. Draxler, der sich mit einem Rekordergebnis verabschiedet, hat offenbar selbst schon mit dem Kapital ÖBB abgeschlossen. Gegenüber FORMAT erklärt er: "Ich bin nicht bereit, etwas zu zerschlagen, was ich in acht Jahren aufgebaut habe. Dafür stehe ich nicht zur Verfügung."

Intern soll Anfang der Woche endgültig entschieden werden, ob Rüdiger vorm Walde, der auch Manager bei der Braunschweiger Verkehrs AG war, Draxler nachfolgt. Mit dem Berliner Senat soll der Deutsche bereits Gespräche über die Auflösung seines Vertrages geführt haben. Ob die ÖBB künftig von einem 3er- oder 4er-Vorstand gelenkt werden, soll ebenfalls in den nächsten Tagen entschieden werden.

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