Kronberger fordert: Temelin-Nachdenkpause

Fristenlauf für Einwendungen muß gestoppt werden

Wien, 2001-04-20, (fpd)- Aufgrund der Mängel der von der tschechischen Regierung vorgelegten UVP-Dokumentation fordert der EU-Abgeordnete und Energieexperte, Hans Kronberger, einen Stop des Fristenlaufs zur Einreichung von Einwendungen.
Kronberger: "Bevor nicht wesentliche Punkte im Zusammenhang mit einer vollständigen UVP-Dokumentation, wie etwa die Variantenanalyse und die Frage betreffend schwere Unfälle, geklärt sind, kann nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen werden. Eine Nachdenkpause über die weitere Vorgehensweise ist erforderlich!"****

Kronberger weiter: "Bei einer so gefährlichen Technologie, wie der Atomkraft muß von einem worst-case-Szenario ausgegangen werden, daß heißt alle Eventualitäten sind ins Kalkül miteinzubeziehen. Dazu zählen auch Expertenstimmen, wie etwa die Studie von Dr. Hirsch, die 29 offene Sicherheitsfragen auflistet. Auch den Erweiterungskommissar Verheugen sollten diese Erkenntnisse endlich wachrütteln und ihn veranlassen sich der Sache Temelin, die eine Bedrohung für die gesamte Europäische Union darstellt, anzunehmen.
"Ein weiteres Ignorieren der causa "Temelin´, wäre nichts anderes als mit den Bürgern der Europäischen Union russisches Roulette zu spielen", sagt Kronberger.(Schluss)

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