Zierler: Kindergeld: Die Fakten sprechen für sich

Niemand wird aus dem Arbeitsmarkt und an den Herd gedrängt

Wien, 2001-04-20 (fpd) - "Der ideologische Rechenschieber und falsche Zahlen werden der Opposition auch nichts nützen, denn die Fakten sprechen für sich. Das Kindergeld bringt den Frauen und Familien Verbesserungen auf der ganzen Linie und keine Verschlechterungen. Prammer und Petrovic werden kein Haar in der Suppe finden, auch wenn sie noch so verzweifelt danach suchen", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler. ****

Die Behauptung von SPÖ-Frauensprecherin Prammer, Frauen würden durch die Abschaffung des Familienzuschlags weniger bekommen als beim Karenzgeld, sei "dermaßen bei den Haaren herbeigezogen, daß es schon weh tut". Allein die Verlängerung der Karenzzeit um 1½ Jahre bedeute über 100.000 Schilling mehr. Dazu komme die Erhöhung der Familienbeihilfe und die Erhöhung des Mehrkindzuschlags. "Jedes Milchmädchen würde sich für solch eine Daumen-mal-Pi-Rechnung genieren", kritisierte Zierler.

Ebenso verhalte es sich mit der von Prammers Kollegin Mertel aufgestellten Berechnung der Kosten des Kindergeldes. Es sei eine Tatsache, daß das Kindergeld aus dem FLAF finanzierbar sei, besonders da im Gegensatz zur sozialistischen Praxis Gelder aus dem FLAF nun nicht mehr zweckentfremdend verwendet würden, betonte Zierler.

"Der Vergleich macht sicher: Auf der SPÖ-Seite ein Quasi-Berufsverbot, kurze Karenzzeit und ein ideologisch eingeschränkter Bezieherinnenkreis. Dem stehen nun gegenüber:
Zuverdienstmöglichkeiten von 200.000 Schilling im Jahr, dadurch ein erleichterter Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt, die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, eine Bezugsdauer von 3 Jahren, die pensionsbegründende Anrechnung der Kindererziehungszeiten und der auf Hausfrauen, Studentinnen, Selbständige, Bäuerinnen und geringfügig Beschäftigte ausgedehnte Bezieherinnenkreis", so Zierler. Niemand werde daher aus dem Arbeitsmarkt und an den Herd gedrängt, das sei haarsträubender Mumpitz.

"Das Kindergeld ist ein Meilenstein für die Familienpolitik und ein Stolperstein für die Oppositionsparteien, den sie, um mit Sisyphos zu sprechen, argumentativ nie über den Berg kriegen", so Zierler abschließend. (Schluß)

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