Gewerkschafter im öffentlichen Dienst: Reformen ja, Zerstörung nein!

Wien (OTS) - Bei dem am 19. April 2001 zu Ende gegangenen 14. Bundessektionstag der Bundessektion Hoheitsverwaltung, an der auch ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch teilnahm, richteten die Delegierten eine an das Präsidium der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst adressierte Resolution zur Einforderung ihres sozialpartner-schaftlichen Mandates bei der Bundesregierung.

In der Resolution heißt es:

Im Zusammenhang mit der geplanten Verwaltungsreform und der Absicht der Bundesregierung 15.000 Planstellen einzusparen, wurden beispielsweise im Raschauer-Bericht Überlegungen zur Auflösung verschiedenster Dienststellen, wie etwa die Bundespolizei- und Sicherheitheitsdirektionen, Kulturinstitute oder die Verwaltungsakademie des Bundes, angestellt.

Der Bundessektionstag der Bundessektion Hoheitsverwaltung spricht sich für Reformen im Sinne einer Modernisierung des öffentlichen Dienstes, einer Verbesserung der Arbeitsplatzqualität und einer Steigerung des Bürgerservices aus. Diese Reformen können nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn sie im Geiste einer ehrlichen sozialpartnerschaftlichen Diskussion entwickelt werden.

Der Bundessektionstag lehnt daher nachdrücklich Reformschritte ab, die die mutwillige Zerstörung von Arbeitsplätzen zum Inhalt haben und die berechtigten sozialen Anliegen der Kolleginnen und Kollegen missachten.

Im Interesse der österreichischen Bevölkerung kann eine positive Weiterentwicklung des öffentlichen Dienstes nur unter dem Motto "Reformen ja - Zerstörung nein" stehen.

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