Swoboda: Türkei muss Hungerstreiks in Gefängnissen ernst nehmen

Wien (SK) "Die Türkei muss den Hungerstreik und das Todesfasten in den türkischen Gefängnissen sehr viel ernster nehmen als bisher", kritisierte SPÖ-EU-Delegationsleiter Hannes Swoboda die Vorgangsweise der türkischen Behörden. Es könne nicht angehen, dass hier einer nach dem anderen der Gefangenen sterbe. Für den Ruf der Türkei sei es absolut notwendig, ein tragfähiges Angebot an die Gefangenen zu machen, jedenfalls solange bis mit europäischen Experten eine menschenwürdige Gefängnisstruktur erarbeitet werde. ****

"Nur ein derartiges Moratorium macht es möglich, dass humane Gesicht der türkischen Behörden zu wahren", erklärt Swoboda weiter. Hannes Swoboda wird mit einer Delegation von Europaparlamentariern Anfang Juni d.J. türkische Gefängnisse besuchen. "Es soll jedoch nicht nur bei einem Ausloten der Situation in den Gefängnissen bleiben, vielmehr werde ich Vorschläge für ein menschenrechtsadäquates Justiz-und Gefängnissystem für die Türkei präsentieren", so der SPÖ-EU-Delegationsleiter abschließend. (Schluss) ns/mp

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